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Na dann Prost: Neue US-Studie zeigt, dass Alkohol kreativer macht

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Vor einigen Wochen tobte in der Agenturszene eine skurril anmutende Diskussion. Es ging um die Frage, ob die Hamburger Agentur Ministry ihre Dienstleistung auch für Freibier statt Geld als Bezahlung anbieten soll. Selbst der Verband GWA schaltete sich ein. Aus kreativer Sicht war die Überlegung gar nicht so schlecht. Eine neue US-Studie zeigt, dass ein gewisser Promillepegel für clevere Ideen sorgt.

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Den entsprechenden Versuch führte der Psychologieprofessor Andrew Jarosz an der Mississippi State University durch. Wie der Harvard Business Manager berichtet, ließ der Forscher 20 angetrunkene Probanden Worträtsel austüfteln.

Dazu tranken die Testpersonen Cocktails, bis sie einen bestimmten Blutalkoholwert erreicht hatten. Das Resultat: anschließend gaben sie mehr richtige Antworten als die nüchterne Kontrollgruppe. Zudem waren sie offenbar deutlich schneller.

„Wenn es ums Querdenken geht, können Happy-Hour-Cocktails oder ein Martini zum Mittagessen tatsächlich von Vorteil sein”, sagt Jarosz gegenüber dem Harvard Business Manager. „Ich würde aber nicht bis zur letzten Runde bleiben. Denn wenn der Blutalkoholwert auf über 0,8 Promille steigt, sind Sie wahrscheinlich zu nichts mehr zu gebrauchen. Und vermutlich können Sie schlechte Ideen auch gar nicht mehr aussortieren.”

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In der Debatte um Ministry hatte der Agenturverband GWA einen offenen Brief geschrieben. Darin hieß es, dass Agenturen ihre Honorare und Kalkulationen gegen immer stärkeren Druck aus den Einkaufsabteilungen rechtfertigen müsse. Deshalb sei der Deal mit der Hamburger Craftbeer-Brauerei Landgang kein gutes Signal für den Markt.

Es geht aber auch anders herum. Auch ein gewisser Bierentzug kann erfinderischer machen. So entwickelten gleich mehrere Hamburger Agenturen und Kunden kreative Vorschläge um das Alkoholverbot bei WPP in Hamburg zu umgehen.

Fun-Fact: Jung von Matt braut sogar sein eigenes Bier.

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