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Neue Konkurrenz für Spotify und Apple: Google startet neuen YouTube-Musikdienst auch in Deutschland

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Google bringt seinen neuen Musik-Streamingdienst unter der Marke der Videoplattform YouTube rund einen Monat nach US-Start auch nach Deutschland. Zugleich werden hierzulande auch erstmals YouTube-Eigenproduktionen verfügbar, mit denen die Plattform - bisher in kleinem Maßstab - Netflix und Co Konkurrenz machen will.

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Googles neuer Anlauf im Musik-Streaming heißt YouTube Music und kann sowohl kostenlos mit Werbung als auch mit einer monatlichen Abo-Gebühr genutzt werden. Der Service soll bei den Nutzern damit punkten, dass Videos und reine Audioinhalte in einer App verfügbar sind. Durch die Verknüpfung sollen auch die Hörvorschläge besser auf den Geschmack sowie Aufenthaltsort und Aktivität der Zuhörer zugeschnitten werden. Mit von Nutzern selbst hochgeladenen Inhalten soll das Repertoire anderer Dienste übertroffen werden.

Mit dem Abo YouTube Music Premium für 9,99 Euro im Monat entfällt die Werbung, Inhalte können offline abgespeichert werden und Musik spielt im Hintergrund weiter. Auch die Nutzung des Streamingdienstes auf Googles “Home”-Lautsprechern ist Abo-Kunden vorbehalten.

Mit der Namensgebung für seine neuen Produkte sorgt Google selbst für Verwechslungsgefahr: Neben YouTube Music Premium gibt es noch YouTube Premium. Das Angebot für 11,99 Euro im Monat ist das “große” Abo, das den Musikdienst einschließt, YouTube insgesamt werbefrei macht und außerdem Zugang zu den Eigenproduktionen des Dienstes gibt. In diesem Bereich gibt es zunächst nur die Inhalte aus den USA mit deutschen Untertiteln. Im Herbst will YouTube auch erste “Originals” aus Deutschland vorstellen.

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YouTube Premium ersetzt in den USA die Abo-Variante YouTube Red, die es in Deutschland bisher nicht gab. YouTube Music Premium und der bisherige Streamingdienst Google Play Music werden zunächst nebeneinander existieren – und irgendwann zusammengeführt werden. Kunden von Google Play Music bekommen automatisch auch das Abo von YouTube Music Premium.

YouTube hat mehr als eine Milliarde Nutzer, von denen viele auch Musikvideos abrufen. Die Musikindustrie will deshalb schon seit Jahren mehr Geld von der Google-Plattform, YouTube verweist auf die Beteiligung an den Werbeeinnahmen. Der aktuelle Streaming-Marktführer Spotify hat 75 Millionen Abo-Kunden und insgesamt 170 Millionen monatlich aktive Nutzer. Die Nummer zwei ist Apple Music mit über 40 Millionen zahlenden Abonnenten – der iPhone-Konzern verzichtet auf eine Gratis-Version.

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