Partner von:
Anzeige

WSJ: Vom neuen 6,1 Zoll großen LCD-iPhone sollen mehr Einheiten verkauft werden als von beiden iPhone X-Nachfolgern zusammen

Apple-CEO Tim Cook: Nach der Keynote ist vor der Keynote
Apple-CEO Tim Cook: Nach der Keynote ist vor der Keynote Foto: © Apple

Der Countdown geht längst in die heiße Phase. Mutmaßlich nur noch drei Monate sind es, bis Apple seine neuen iPhones vorstellt – und möglicherweise bereits auf den Markt bringt. Das Wall Street Journal bestätigte am Wochenende eine weitverbreitete Annahme, dass Apple im Herbst gleich drei Modelle launchen dürfte – zwei iPhone X-Nachfolger und ein neues LCD-Modell im Look des iPhone X, das allerdings in einer Bildschirmgröße von 6,1 Zoll ausgeliefert wird. Nach Angaben des WSJ rechnet Apple selbst damit, dass sich das neue LCD-iPhone mit Abstand am besten verkaufen dürfte.

Anzeige

Nach dem iPhone X ist vor drei Nachfolgemodellen: Das ist das Mantra, das seit Monaten an der Wall Street vorherrscht. Nachdem das iPhone X bestenfalls lauwarm aufgenommen wurde, hat die Börse längst den Blick auf den Launch der nächsten Generation gelenkt.

Bleibt Apple bei seinem traditionellen Launch-Rhythmus, könnte der wertvollste Konzern der Welt schon in weniger als drei Monaten – nämlich mutmaßlich in der zweiten Septemberwoche – neue iPhones vorstellen. Dass der Techpionier Nachfolgemodelle zu seinem erst im vergangenen November komplett neu designten Spitzensmartphone anbietet, gilt als gesichert.

iPhone X dürfte drei Nachfolger bekommen

Wie der gut vernetzte Tech-Analyst Ming-Chi Kuo von KGI Securities bereits im vergangenen Dezember in einer Research-Note prognostizierte, dürfte Apple in diesem Jahr sogar zwei iPhone-Modelle mit OLED-Display auf den Markt bringen. So rechnet Kuo sowie Bloomberg mit einem Nachfolgemodell zum jetzigen iPhone X, das mit einer Bildschirmdiagonale von 5,8 Zoll ausgestattet, nach dem Formfaktor aber nur wenig größer als das iPhone 8 ist – mutmaßlich das iPhone Xs.

Mit Verweis auf die Zuliefererkette berichtete Kuo zudem, dass Apple bei der nächsten X-Generation in diesem Jahr auch ein größeres iPhone mit 6,5 Zoll großem OLED-Display präsentieren wird – vermutlich das iPhone X(s) Plus.

Ming-Chi Kuo: Alle neuen iPhones erscheinen im September

Zum eigentlichen Joker soll indes ein neues Mittelpreis-iPhone im Look des iPhone X werden. Wie Kuo Ende April wenige Tage vor seinem Ausscheiden bei KGI Securities in einer neuen Research-Note prognostizierte, soll das neue Mittelpreis-iPhone, das über eine Bildschirmdiagonale von 6,1 Zoll und ein ähnlich randloses Display wie das iPhone X verfügen soll, bereits ab 600 bis 700 Dollar zu haben sein. Der Grund für den deutlichen Preisnachlass ist die Verwendung des günstigeren LCD-Panels.

Wie Kuo vorgegangene Woche für seinen neuen Arbeitgeber TF International Securities prognostizierte, dürfte Apple die drei neuen iPhones allesamt im September vorstellen und auch noch in den Handel bringen. Und das mutmaßlich zu moderat ermäßigten Preisen: So rechnet Kuo damit, dass Apple den direkten iPhone X-Nachfolger nunmehr zwischen 800 und 900 Dollar anbietet (statt wie bisher ab 999 Dollar) und das neue Maxi-iPhone ab 900 bis 1000 Dollar startet.

Anzeige

Wall Street Journal: LCD-iPhone X wird Kassenschlager

Der Grund für die aggressivere Bepreisung liegt einerseits in der Käuferzurückhaltung beim hochpreisigen iPhone X, das in Deutschland in der größeren Speicherversion für happige 1319 Euro zu haben ist; andererseits im inzwischen kostengünstigeren Produktionsablauf.

Für Apple wird das LCD-iPhone X offenkundig zur ganz großen Wette der kommenden Weihnachtssaison. Wie das Wall Street Journal am Wochenende mit Verweis auf Zulieferer berichtete, plant der Techpionier aus Cupertino tatsächlich mehr Einheiten seines neuen LCD-iPhones mit 6,1 Zoll-Display fertigen zu lassen als von beiden OLED-iPhone X-Nachfolgern zusammen.

Randloses LCD-Modell auch 2019 erwartet

Brancheninsidern zufolge wollte Apple ursprünglich in gleichem Umfang OLED- und LCD-Modelle produzieren lassen, erwartet nun aber eine größere Nachfrage nach dem Mittelpreis-Modell. Das WSJ berichtet ferner, dass Apple auch im kommenden Jahr an einem erschwinglichen Modell im iPhone X-Look mit LCD-Display festhalten will, das den in den letzten Quartalen deutlich gestiegenen Durchschnittsverkaufspreis wieder drücken könnte.

An der Wall Street gab die seit den letzten Quartalszahlen deutlich gestiegene Apple-Aktie vergangene Woche nach und hat sich von der magischen Bewertungsmarke von einer Billion Dollar bei einer Marktkapitalisierung von 928 Milliarden Dollar wieder etwas entfernt. 

 

 

Keine Neuigkeiten aus der Medien-Branche mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos die MEEDIA-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige
Werben auf MEEDIA
 
Meedia

Meedia