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Mega-Quoten: Fast 26 Millionen sehen 0:1 gegen Mexiko im ZDF, fast 12 Millionen später Brasilien-Schweiz

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Das erste WM-Spiel des deutschen Teams hat dem ZDF gigantische Zuschauerzahlen und Marktanteile beschert: 25,97 Mio. saßen vor den Fernsehern - unglaubliche 81,6% Marktanteil. Damit landete das erste Spiel der WM 2018 fast auf identischem Niveau der WM 2014. Damals sorgten beim Spiel gegen Portugal 26,29 Mio. für 81,7%. Ebenfalls achtstellig waren am Sonntagabend die Zahlen von Brasilien-Schweiz: 11,98 Mio. (36,6%) sahen zu.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Sonntag wissen müssen:

1. Fast 26 Millionen sehen deutschen WM-Auftakt im ZDF

25,97 Mio. Fans waren also am Sonntag ab 17 Uhr dabei, als die deutsche Nationalmannschaft mit einem 0:1 gegen Mexiko in die Fußball-WM 2018 startete. Der Marktanteil lag bei 81,6%. Als das deutsche Team fast auf den Tag genau vier Jahre später mit einem 4:0 gegen Portugal in die WM 2014 startete, sahen 26,29 Mio. zu, der Marktanteil lag bei 81,7%. Fast identische Zahlen also. Angesichts der Tatsache, dass diesmal an einem Sonntag um 17 Uhr gespielt wurde und damals an einem Montag um 18 Uhr könnten die Public-Viewing-Zahlen, die aus technischen Gründen nicht zu den TV-Quoten dazu gezählt werden können, diesmal sogar noch höher sein. Bei den 14- bis 49-Jährigen war der Marktanteil noch besser: 10,16 Mio. Fans entsprachen hier 85,7%. Vor vier Jahren entsprachen 10,94 Mio. junge Fans 86,1%.

2. Brasilien-Schweiz mit fast 12 Mio. Zuschauern, Costa Rica-Serbien immerhin mit 6,44 Mio.

Das 20-Uhr-Spiel vom Sonntagabend erreichte ebenfalls noch achtstellige Zahlen: 11,98 Mio. Fans sahen den ersten Auftritt der Brasilianer – beim 1:1 gegen die Schweiz. Der Marktanteil lag da noch bei 36,6%. Am Nachmittag um 14 Uhr erreichten Costa Rica und Serbien schon 6,44 Mio. Zuschauer und 41,0%. Auch hier der Blick auf die 14- bis 49-Jährigen: 5,05 Mio. junge Brasilien-Schweiz-Seher entsprachen ab 20 Uhr 44,2%, 2,36 Mio. Costa-Rica-Serbien-Zuschauer ab 14 Uhr 43,4%.

3. “Tatort”-Wiederholung holt gegen den Fußball mit 5,67 Mio. Zuschauern starke 17,1%

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Für eine “Tatort”-Erstausstrahlung wären diese Zahlen natürlich schwach. Doch mit einer Wiederholung gegen ein WM-Spiel von Brasilien sind 5,67 Mio. Zuschauer und 17,1% grandiose Zahlen. Natürlich war der Kölner Krimi aus dem Jahr 2016 damit auch das stärkste Nicht-ZDF-Programm des Sonntags. Die 20-Uhr-“Tagesschau” lief vorher bei 4,59 Mio. Menschen (15,1%). Bei den Privaten lag in der Sonntags-Tabelle der RTL-Film “Die 5. Welle” vorn: 2,19 Mio. (6,9%) reichten dafür.

4. Erste und zweite Privat-TV-Liga in der Prime Time komplett unter Soll, RTL noch am besten

Bei den 14- bis 49-Jährigen erreichte kein ZDF-Konkurrent um 20.15 Uhr die 10%-Marke. Den “Tatort” schalteten hier 1,14 Mio. (9,8%) ein, damit landete Das Erste vor allen anderen Sendern. Bei den Privaten lief es für RTLs Free-TV-Premiere “Die 5. Welle” noch am wenigsten schlecht: 1,05 Mio. junge Zuschauer entsprachen hier zumindest 9,4%. ProSieben kam mit “Hangover 3” auf 830.000 und 7,3%, Sat.1 mit “The Core” nur auf 480.000 und 4,5%. Damit landete der Sender um 20.15 Uhr noch hinter Vox und der “Promi Shopping Queen”, die allerdings mit 500.000 und 5,1% auch nicht überzeugen konnte. Bei kabel eins sahen 330.000 (2,9%) “Die spektakulärsten Kriminalfälle”, bei RTL II 320.000 (2,8%) “Wie durch ein Wunder”.

5. Der mdr lockt ein Millionenpublikum mit “Sommerhits”, arte punktet mit “Amadeus”

Ein paar kleinere Sender zeigten um 20.15 Uhr durchaus noch, dass man auch gegen den WM-Fußball überdurchschnittliche Zahlen erreichen konnte. Allen voran das mdr Fernsehen, das mit den “besten Sommerhits aller Zeiten” genau 1,00 Mio. Zuschauer begrüßte, der Marktanteil lag bei 3,1%. Damit besiegte der mdr um 20.15 Uhr auch Sender wie Vox, RTL II und kabel eins. 860.000 (2,6%) schalteten parallel dazu “Kommissarin Lucas” bei zdf_neo ein, eine weitere Folge der Krimi-Reihe sprang um 21.45 Uhr noch auf 1,05 Mio. und 4,2%. Über dem Soll landete um 20.15 Uhr auch noch arte mit dem Klassiker “Amadeus”: 650.000 bescherten dem Film stolze 2,1%.

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Alle Kommentare

  1. Wieviele Leute zusehen, ist für einen Erfolg/Misserfolg völlig irrelevant. Ich kann diese Form von Sensationshascherei nicht verstehen und finde sie entbehrlich.

    1. Da geht es schlichtweg um den schnöden Mammon: Die Quoten bestimmen die Höhe der Werbeeinnahmen. Nicht mehr und nicht weniger. Das Spiel unserer satten Kicker machen sie leider nicht besser.

  2. Warum ist der Marktanteil unglaublich, wenn er doch fast identisch ist mit dem des ersten Deutschland-Spiels bei der letzten WM?

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