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Pflastern für Pizza: Domino’s bessert für Marketing-Aktion Schlaglöcher auf kaputten US-Straßen aus

Damit die Pizza unbeschadet beim Kunden ankommt: US-Kette Domino’s kümmert sich um Schlaglöcher
Damit die Pizza unbeschadet beim Kunden ankommt: US-Kette Domino's kümmert sich um Schlaglöcher

In den USA wird seit einigen Tagen über die Pizza-Kette Domino’s diskutiert. Allerdings geht es nicht um deren Pizzas, sondern um LKWs, die die Firma in amerikanische Städte schickt. "Paving for Pizza" heißt die Marketing-Aktion, bei der Bauarbeiter mit Schlaglöchern übersäte Straßen reparieren. Das sei ja eigentlich Aufgabe des Staates, kritisieren Nutzer in den sozialen Medien.

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Wie es aussieht, wenn eine Pizza auf dem Weg zum Kunden über amerikanische Straßen transportiert wird, zeigt ein Video, das Domino’s auf Twitter veröffentlicht hat. Der Teig springt hoch und runter, knallt gegen den Deckel der Verpackung und Jalapeñoscheiben fliegen umher. Der Clip läuft unter dem Motto “Paving for Pizza”, also Pflastern für Pizza. Damit möchte sich die US-Kette um den schlechten Zustand der Straßen in zahlreichen US-Städten kümmern.

Auf der Homepage zur Aktion finden sich Bilder von Fahrwegen, ehemals durch Schlaglöcher ruiniert, die nun wieder ein buckelpistenfreies Fahrgefühl versprechen. Auf den reparierten Asphalt malt das Unternehmen zusätzlich den Spruch “Oh yes we did” und das eigene Logo. Bislang, so Dokumentiert es das Unternehmen, sind in verschiedenen US-Bundesstaaten wie Kalifornien, Texas oder Delaware Reparaturarbeiten durchgeführt worden. Dazu werden die Zahlen angezeigt, wie groß die betroffenen Streckenabschnitte waren.

Dass es sich bei der gut gemeinten Hilfe des US-Unternehmens freilich vornehmlich um eine PR-Aktion handelt, verdeutlicht Domino`s mit einer Frage. “Bist du nach dem ganzen Pizza-Talk hungrig geworden?”, fragt die Firma rein rhetorisch.

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Ausschließlich positiv sind die Reaktionen allerdings nicht. Denn: Würde der Staat seinen Job machen, wäre so eine Aktion nicht nötig, so die Meinung vieler. Das Ziel der US-Kette sei es doch, Pizzas zu verkaufen. Die sollte nicht die Motivation sein, Schlaglöcher und Straßenschäden zu reparieren, argumentieren einige Nutzer. Der US-Journalist James Temple sieht es ähnlich kritisch und bringt den Straßenbau in Verbindung mit der Gesundheitsvorsorge und dem Journalismus.

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