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“Immer schwieriger, die richtigen Leute zu finden”: Springer-Personalchef klagt über Probleme beim Nachwuchs

Florian Klages, Personalchef von Axel Springer
Florian Klages, Personalchef von Axel Springer

Die Suche nach geeignetem Nachwuchs wird für Unternehmen immer wichtiger, um im Wettbewerb mitzuhalten – und offenbar auch immer schwieriger. Florian Klages, Personalchef von Axel Springer, hat nun die Führungskräfte des Medienhauses aufgefordert, geeignete Anreize zu schaffen, um mehr Nachwuchskräfte an das Unternehmen zu binden. Denn "die richtigen Leute zu finden“, werde zunehmend zum Problem.

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Deshalb plant die Berliner Axel Springer SE mit ihren rund 15.500 Mitarbeitern ebenfalls, mehr für das eigene Unternehmensklima zu tun. So will Personalchef Florian Klages das Wir-Gefühl im Konzern stärken, um vor allem auch neue Mitarbeiter zu finden. Zugleich strebt er an, den Austausch der Belegschaft auf internationaler Ebene zu verbessern. Um seine Ziele in der hausinternen Wahrnehmung herauszustellen, benennt Klages den Personalbereich in „People & Culture“ um – zu deutsch: Menschen und Unternehmenskultur. „Es wird immer schwieriger, die richtigen Leute zu finden, sie zu behalten und leistungsstarke Teams aufzubauen“, mahnt der Manager in einer Mail an die Belegschaft, die MEEDIA vorliegt.

Geplant ist, die Managementstrukturen so zu verbessern, dass der Verlag die besten Nachwuchstalente findet – ob im Konzern oder auf dem freien Markt. Der Personalchef fordert zudem die Springer-Manager auf, Anreize zu schaffen, um die Talente im Unternehmen langfristig zu binden. Dazu verweist er auch auf das weltweite Mitarbeiterbeteiligungsprogramm. Dass Axel Springer mehr für das eigene Arbeitsklima und die Firmenkultur tun will, ist verständlich. Im vergangenen Jahr hatte der Umbau des nationalen Verlagsgeschäfts für viel Unruhe gesorgt. Springer-Chef Mathias Döpfner trennte überraschend Print und Digital in zwei Bereiche. Mit der Neuausrichtung stand auch im Raum, dass der Verlag Stellen abbaut. Der Betriebsrat befürchtete damals, dass hierdurch mittelfristig rund 100 Arbeitsplätze dem Rotstift zum Opfer fallen könnten.

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Alle Kommentare

  1. „Es wird immer schwieriger, die richtigen Leute zu finden, sie zu behalten und leistungsstarke Teams aufzubauen.“

    Vielleicht aber auch so: Ist das Ergebnis zu schlecht, bist Du zu schwach …

  2. Na sowas aber auch, völlig unerklärlich… Aber hey, manch andere Messlatte wurde ja auch schon deutlich gesenkt…

  3. Das ist ein Witz! AS bezahlt junge Leute miserabel, das Mitarbeiterbeteiligungsprogramm besteht aus Aktienkäufen vom Brutto mit kleinem Jahresbonus und viele Verträge für die ach so schwer auffindbaren jungen Talente sind befristet. Oft ohne Aussicht auf Übernahme.

    Keine Tarife, keine Altersvorsorge, ….

    Da hilft es auch nicht, wenn man seine Abteilung „People & Culture“ nennt. Aber das ist natürlich einfacher, als faire Gehälter zu zahlen.

  4. Es wird immer schwieriger, die richtigen Leute zu finden, sie zu behalten und leistungsstarke Teams aufzubauen.

    Bruahahahaha!

    Sorgen taz, Spiegel und DIE ZEIT etwa nicht für ausreichend Nachwuchs? Bei Springer sitzt doch mittlerweile mehr ehemaliges “Original” bei taz, Spiegel und DIE ZEIT ausgebildetes Personal als heute bei taz, Spiegel und DIE ZEIT selber.

    Bruahahahaha!

  5. Solche Nasen wie @JihadiJulian zu finden ist aber auch eine Kunst…
    Und was ist mit der Axel Springer Akademie? Nimmt die Springer nach Abschluss nicht oder haben die danach so die Nase voll von Springer dass die dort auf keinen Fall arbeiten wollen.

    1. Nicht wirklich, Leute wie Röpcke werden vermutlich von US Diensten direkt bei Springer platziert.

      Im Fall des unsäglichen Röpcke (unfassbar was der für einen Schwachsinn twittert) zeigt das allerdings auch, CIA und Co. haben selbst Probleme mit dem Personal.

  6. Vielleicht meint Herr Klages nicht ausschließlich Journalisten. Mehr Umsatz generieren derzeit digitale Rubrikenangebote und die brauchen IT-Fachkräfte und internetaffines Personal.

  7. Die guten Leute gehen alle zu bento und Co. – LOL

    Die Lösung ist ganz einfach, weniger Lisas und Lauras und weniger “Männer” mit Antifa-Hintergrund einstellen

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