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Gehälter erhöhen sich um 2 Prozent: Zeitschriftenredakteure bekommen mehr Geld

Rudolf Thiemann führt den Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) seit November 2017
Rudolf Thiemann führt den Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) seit November 2017

Die rund 6000 Redakteure bei Zeitschriften bekommen mehr Geld. Zunächst steigen die Monatsgehälter in diesem Juli um 100 Euro, im November 2019 erhöhen sich die Gehälter dann um zwei Prozent. Darauf verständigten sich der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) und der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) am Mittwoch.

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Insgesamt entspreche das einem durchschnittlichen Gehaltsanstieg von 4,2 Prozent, teilte der Journalisten-Verband mit. Der neue Tarifvertrag gilt für 30 Monate bis Ende Oktober 2020.

“Die Verhandlungskommission des VDZ hält das Ergebnis angesichts der Herausforderung der Branche für gerade noch vertretbar”, teilten die Arbeitgeber mit. Die Gewerkschaft betonte, die Einkommen stiegen spürbar stärker als die Verbraucherpreise. “Die Tarifverhandlungen haben zudem bewiesen, dass Tarifparteien auch im schwierigen Umfeld schnell zu überzeugenden Ergebnissen kommen können.” Die Einigung war in der dritten Runde gelungen.

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Bei den Zeitungen sind die Verhandlungen schwieriger. Hier wollen die Gewerkschaften nach sechs ergebnislosen Runden über unbefristete Streiks abstimmen lassen. Betroffen sind 13 000 Redakteure.

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