Partner von:
Anzeige

Interesse, Aktualität, Beziehung: So funktioniert der Instagram-Algorithmus

Instagram gibt Auskünfte über den Algorithmus
Instagram gibt Auskünfte über den Algorithmus

Instagram hat bislang nie erklärt, wie der Algorithmus Beiträge im Feed sortiert. Schon deswegen ranken sich zahlreiche Vermutungen darum. Nun hat das Soziale Netzwerk eine Gruppe von Journalisten eingeladen, um darüber zu reden und Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. Herausgekommen sind einige Erkenntnisse, die Nutzern bei dem Aufbau ihres Feeds helfen könnten.

Anzeige
Anzeige

Eines der Medien, die Instagram eingeladen hat, war das Techportal Techcrunch. In einem ausführlichen Beitrag gehen die US-Journalisten nun auf die Infos von Instagram ein. So gebe es drei Faktoren, die für die Relevanz der Beiträge im Feed zuständig sind: Die Interessen des Nutzers, die mit maschinellem Lernen erkannt werden, die Aktualität der Beiträge und die Beziehung zu den Accounts. Für letzteres betrachtet Instagram, wie häufig mit anderen Personen interagiert wird, sei es per Like oder Kommentar.

Das Ranking sei aber zusätzlich abhängig davon, wie man selbst den Dienst nutzt. Die Frequenz, wie oft der Nutzer die App öffnet, die Anzahl der Accounts, denen gefolgt wird und die Dauer der Nutzung würden ebenfalls bestimmen, was als erstes angezeigt wird, so berichtet es Techcrunch.

Außerdem hat Instagram einige Theorien bestätigt beziehungsweise dementiert. So erkläre das Unternehmen, dass die App keine Beiträge verberge und dass Instagram nicht ein bestimmtes Format (Foto oder Video) bevorzuge.

Interessant ist auch, dass Instagram offenbar Beiträgen von Nutzern, die andere Features, wie Storys oder Live-Videos nutzen, keinen Vorrang gebe. Lang war es ein Gerücht, dass die Foto- und Videoplattform genau das tue. Jetzt schafft Instagram Klarheit. Zudem heißt es, dass Instagram Posts nicht herunterstuft, wenn der Nutzer sehr viele Beiträge in kurzer Zeit hochlädt. Allerdings werde zwischen die eigenen Bilder anderer Content eingefügt, wodurch einige der eigenen Bilder auch erst weiter unten angezeigt werden können. Verneint wird auch die Bevorzugung von Business Accounts vor privaten. Fotos und Videos mit zu vielen Hashtag würden auch nicht schlechter gerankt oder gar vom Feed verborgen.

Anzeige

Zu den Erkenntnissen sei gesagt, dass, nur weil Instagram angibt, etwas nicht schlechter zu werten, es nicht unbedingt für den eigenen Account gut sein muss. Instagram rankt offenbar nichts schlechter, sondern bevorzugt manches lediglich nur nicht.

Das Unternehmen habe bei dem Treffen zudem betont, dass nicht geplant sei, die chronologische Anordnung des Feeds wieder einzuführen. Man wolle die Nutzung nicht komplizierter gestalten.

(lk)

Keine Neuigkeiten aus der Medien-Branche mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos die MEEDIA-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige
Werben auf MEEDIA
 
Meedia

Meedia