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Apples WWDC 2018: Software-Leistungsschau erwartet, neue MacBooks erhofft

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Apples Entwicklerkonferenz WWDC wirft ihre Schatten voraus / Foto: © Apple

Es ist wieder so weit: Am Montag um 19 Uhr deutscher Zeit lädt Apple Programmierer und Medienvertreter zur alljährlichen Entwicklerkonferenz WWDC nach San Jose. In der Keynote dürften Tim Cook, Phil Schiller & Co einen Ausblick auf Apples neue Betriebssysteme iOS, macOS und watchOS gewähren, möglicherweise aber auch neue Produkte vorstellen. Die Hoffnungen ruhen vor allem auf einem neuen Einstiegs-MacBook.

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Die spannendsten 100 Tage im Jahr eines Apple-Fans sind angebrochen: Rund drei Monate noch, dann dürfte Tim Cook neue iPhones präsentieren. Gar keine 24 Stunden sind es mehr, bis Apples Konzernchef einen Ausblick auf die nächsten Software-Neuerungen gewährt.

Anlass ist dafür die turnusmäßige World Wide Developers Conference (WWDC), die Apple ab heute bereits zum 29. Mal abhält. Heute ab 19 Uhr deutscher Zeit dürften Cook, Marketingchef Phil Schiller, Softwarechef Craig Federighi und andere Apple-Granden im kalifornischen San José in erster Linie jedoch ein Ankündigungsfeuerwerk abbrennen.

Software im Fokus

Entsprechend gilt die Vorstellung der nächsten Betriebssystemgenerationen iOS 12, macOS 10.14, aber auch von neuen Versionen von watchOS und tvOS als weitgehend gesetzt. Zum Update freigegeben werden die neuen Betriebssysteme dann aber freilich erst im Herbst.

Im Zentrum der Keynote dürfte die zwölfte Generation des mobilen Betriebssystems iOS stehen, das gegenüber der Vorgängerversion allerdings eher evolutionär verbessert werden dürfte. Nach der zuletzt intensiv geführten Diskussion über Sinn und Unsinn von Tech-Gadgets wird erwartet, dass Apple seinen Kunden, wie zuletzt auch Google, eine stärkere Nutzungskontrolle geben dürfte – vor allem von Eltern für ihre Kinder.

Auch Sprachassistentin Siri und neue Bemühungen im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI), Augmented und Virtual Reality dürften auf iOS 12 einen größeren Raum einnehmen. Nach jüngsten Gerüchten wird etwa zudem erwartet, dass Apples News-App unter macOS 10.14 auch auf den Desktop kommen könnte und die nächste Generation von watchOS für die Apple Watch mit neuen Gesundheitsfeatures ausstatten dürfte.

… Hoffnung auf neue MacBooks

Hardwareseitig stehen auf der Keynote meist jene Konzernsparten im Vordergrund, die hinter dem iPhone ein Schattendasein führen: das iPad und der Mac. Im vergangenen Jahr etwa stellten Apple-CEO Tim Cook und Marketing-Chef Phil Schiller ein 10,5 Zoll großes iPad Pro, aber auch den iMac Pro für Profianwender vor.

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In diesem Jahr könnte nach ersten Analysteneinschätzungen vor allem das MacBook vor einer Auffrischung stehen. Der lange Zeit gut vernetzte Techanalyst Ming-Chi Kuo hatte zu Jahresbeginn noch prognostiziert, dass Apples Einsteigermodell, das MacBook Air, nach Jahren erneuert werden dürfte.

Die taiwanische Technologiezeitung DigiTimes hatte dagegen die Spekulationen befeuert, dass auch das drei Jahre alte, nur 12 Zoll große MacBook vor einer Erneuerung stehen könnte – möglicherweise gar als Ersatz für das in die Jahre gekommene MacBook Air, das Steve Jobs tatsächlich vor mehr als einer Dekade enthüllt hatte.    

Joker: Neues iPad…

Ob Apple seiner Tabletsparte nur ein Jahr nach dem letzten Update eine neue Auffrischung spendiert, erschien zuletzt unsicherer denn je. Nachdem das iPad in der Originalgröße von 9,7 Zoll bereits im März preislich reduziert wurde, könnte Tim Cook wohl höchstens beim Highend-Gerät iPad Pro in der Form mit einem neuen Design nachbessern.

Nach dem Vorbild des iPhone X könnte Apple auch bei seinem Premium-iPad die Ränder (“Bezel”) schrumpfen lassen und so für eine Bildschirmdiagonale von 11 Zoll sorgen. Der umstrittene Gesichtsscanner Face ID dürfte ebenfalls neu im Lieferumfang enthalten sein. 

…neuer HomePod und neue AirPods?

Noch spekulativer erscheinen die Gerüchte um eine neue Generation des vor einem Jahr vorgestellten smarten Lautsprechers HomePod, der bislang gerade einmal in drei Ländern erhältlich ist und erst am 18. Juni auch in Deutschland erscheint. 

Auch die Drahtlos-Kopfhörer AirPods könnten vor einem Update stehen, meinen manche Apple-Beobachter, während der Verkaufsstart der Ladematte AirPower neun Monate nach der Ankündigung mehr als überfällig erscheint. Keine 24 Stunden mehr müssen sich Apple-Fans gedulden, bis Tim Cook auf der WWDC ein neues “One more Thing” ankündigt – oder eben nicht…

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