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“The only Kim he could get”: US-Medien verhöhnen Donald Trump nach Treffen mit Reality TV-Star Kardashian

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Der Witz ist wahrlich naheliegend und selbst eine Vielzahl deutscher Journalisten hat sich an ein paar Kim-Wortspiele gewagt. Donald Trump sagte das Treffen mit dem nordkoreanischen Diktator Kim Jong-un. Überraschend lud er nun Kim Kardashian ins Weiße Haus. Ein gefundenes Fressen für den US-Boulevard. Am prägnantesten titelten die Daily News: “The only Kim he could get”.

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Einmal im Ironie-Modus heißt es weiter auf der Titelseite: “Give him the Nobel Peace Prize now: Trump holds historic summit with Kardashian”.

Hintergrund des Treffens mit dem Starlett war der Einsatz von Kardashian für eine 62-Jährige, die seit 21 Jahren im Gefängnis sitzt. Für die zu einer lebenslangen Haft verurteilte Frau setzt sich der Reality-TV-Star derzeit öffentlichkeitswirksam ein.

Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass sich mit Kim Kardashian und Donald Trump der selbsternannte größte Reality-TV-Star mit dem wohl tatsächlich größten Reality-TV-Star trifft. Wer dabei wer ist, darf jeder selbst entscheiden.

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In heftiger Boulevard-Überspitzung titelt hingegen die New York Post, als habe es nie eine gesellschaftliche Sexismus-Debatte gegeben. In jedem Fall ist die Schlagzeile “The other big ass summit” übelster Boulevard aus finsterster Vergangenheit von Seite-3-Nackten und Macho-Wortwitzen. Die in Riesenletter gefasste lautmalerische Headline “Trump meets Bump”, übesetzt: Trump trifft Hintern, reduziert Kardashian auf eben diesen.

Knappe Anmerkung von ORF-Anchor Armin Wolf zum offiziellen Besuchsfoto aus dem Weißen Haus: “Dieses Foto gehört in Geschichtsbücher. Diese Präsidentschaft kann man nicht besser in einem Bild zeigen.”

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