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Bewerben via Facebook: So funktioniert die neue Stellenbörse des US-Netzwerkes

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Die Antwort auf diese Frage ist sogar recht knifflig: Wie findet man offene Stellen in seiner Region, wenn kaum noch Unternehmen in den Lokalzeitungen inserieren? Oder anders gefragt: Wie finden lokale Betriebe ihre Mitarbeiter, wenn immer weniger potentiell Interessierte die Lokalpresse lesen? Eine Antwort lautet natürlich: im Internet. Nur, wo da genau? Mit seinem neuen Job-Angebot will Facebook für dieses Dilemma jetzt eine mögliche Lösung präsentieren.

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In anderen Ländern ist der Dienst schon länger freigeschaltet, nun kam unter anderem noch Deutschland dazu. Im Mittelpunkt des Services stehen vor allem regionale Unternehmen, wie Handwerksbetriebe und Mittelständler. Die großen, überregional agierenden Firmen hätten beim Recruiting weniger Probleme, so die Facebook-Logik, weil diese viel einfacher über die großen Job-Portale nach Verstärkungen fahnden könnten.

Für die Bäcker, KFZ-Werkstätten oder kleineren Produktionsbetriebe ist es dagegen weit schwerer, passende Fachkräfte zu finden. Hier will Facebook mit seinen längst über 30 Millionen deutschen Mitgliedern nun punkten. Denn bei Facebook sind eigentlich alle potentiellen Bewerber: von Lehrlingen, Handwerkern bis zu hochspezialisierten IT-Experten.

In der Bedienung ist Facebook Jobs tatsächlich recht simpel. Arbeitsuchende sollen künftig über den “Entdecken”-Bereich oder über die Detailseite Facebook.com/jobs freie Stellen angezeigt bekommen.

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Find a job using Facebook

Gepostet von Facebook am Dienstag, 27. Februar 2018

Klicken Interessierte nun auf den Button „Jetzt bewerben“, füllt sich das Bewerbungsformular so weit es geht selbstständig aus. “Dabei werden persönliche Informationen, die im eigenen Facebook-Profil hinterlegt sind, automatisch eingetragen und können bei Bedarf angepasst oder ergänzt werden”, erklärt das Social-Network sein Angebot. Weiter erläutert Facebook: “Sobald die Bewerbung verschickt wurde, können Bewerber über Messenger in den direkten Austausch mit dem Unternehmen gehen und alle weiteren Fragen klären.”

In der Theorie könnte das Angebot tatsächlich eine Lücke in der scheinbar längst dichten Businesslandschaft der Job-Portale schließen. Allerdings tut sich Facebook seit jeher sehr schwer damit, neue Angebote, die über das traditionelle Angebotsspektrum des Social Networks hinausgehen, tatsächlich erfolgreich aufzubauen.

Ein solcher Service steht und fällt mit der Anzahl der Job-Angebote. Es wird interessant zu beobachten, ob es der US-Company tatsächlich gelingt in Konkurrenz mit den Platzhirschen Monster, Stepstone & Co. zu treten.

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