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FDP, Elbphilharmonie, MDR & Co. – das sind die Finalisten des Marken Awards 2018

Die Jury des Marken Awards zeichnet Sieger in vier Kategorien aus
Die Jury des Marken Awards zeichnet Sieger in vier Kategorien aus

In der Düsseldorfer Tonhalle wird heute Abend der Marken Award 2018 vergeben. Eine namhaft besetzte Jury hat in vier Kategorien je drei Finalisten nominiert. MEEDIA stellt im Vorfeld der Preisverleihung die Finalisten noch einmal alle vor.

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Die Finalisten für den von der absatzwirtschaft und dem Deutschen Marketing-Verband (DMV) verliehenen Marken Award 2018 stehen seit einigen Wochen fest. Die hochkarätig besetzte Jury hat je drei Top-Marken in vier Kategorien nominiert: bestes Marken-Momentum, bester Marken-Relaunch, beste Marken-Dehnung und beste Marken-Digitalstrategie.

Die Sieger des mittlerweile zum 18. Mal stattfindenden Marken Awards werden heute Abend gekürt. Anlässlich des 60-jährigen Bestehens der absatzwirtschaft findet die Gala erstmals in der Düsseldorfer Tonhalle stattfindet. Es werden erneut rund 1.000 Gäste aus markenführenden Unternehmen, Politik, Medien und Agenturen erwartet.

Christian Thunig, Juryvorsitzender des Marken Awards und Managing Partner Innofact, ist zufrieden mit der Auswahl der Kandidaten: „Der Marken Award besitzt mittlerweile eine solche Anziehungskraft, dass wir einen tollen Mix von Technologie- bis Dienstleistungsmarken als Bewerber aktivieren können.” Besonders bemerkenswert für die Jury war, “dass auch Kulturmarken wie die Elbphilharmonie oder Politikbrands wie die FDP die Auszeichnung auf ihrer Rechnung haben“.

Hier sind die Finalisten im Rennen um den begehrten Marken Award:

“Beste Marken-Digitalstrategie”

Philips
„Philips wird digitale Gesundheitsmarke“, lautet das Credo des Hamburger Elektronikkonzerns. Die Traditionsmarke Philips stellt sich der digitalen Transformation. Dafür muss sich das Unternehmen neuen Märkten öffnen und sich von Altbewährtem trennen.

Urlaubsguru
Hobby-Gedanke statt Businessplan: Daniel Krahn und Daniel Marx reisten schon immer gerne und viel. Dabei gelang es ihnen immer, besonders günstig in den Urlaub zu fliegen. Das wollten sie gerne mit anderen Menschen teilen und gründeten das Reiseportal Urlaubsguru. Heute positioniert sich Urlaubsguru nicht nur als Webseite, sondern auch als Reisevermittler, Reisemagazin, persönlicher Ansprechpartner, Store und direkter Kommunikator über Soziale Medien.

Garmin
Garmin wird primär im Bereich GPS und Navigation verortet. Im Bereich Wearables hat Garmin nur in der Nische eine hohe Bekanntheit. Weil seit 2015 zahlreiche Wettbewerber (Fitbit, TomTom, Apple, Samsung) in den Wearables-Markt einstiegen, musste sich Garmin neu ausrichtten. Ziel war ein stringenter Markenauftritt und eine enge Verbindung zu den Nutzern. Mit dem Hashtag #BeatYesterday etablierte Garmin ein Kommunikationselement für alle Aktivitäten – und zugleich ein Active Lifestyle Magazin.

“Beste Marken-Dehnung”

Kerrygold
Kerrygold will mit dem neuen Produkt „Kerrygold Joghurt aus Weidemilch“ seine Monomarke zur Dachmarke für irische Molkereiprodukte entwickeln. Wichtig für Produkt und Marke war die Einbindung von Verbrauchern über die Marktforschung.

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WMF
WMF steht für eine hohe Expertise für Produkte rund ums Kochen, Essen und Trinken. Die Traditionsmarke reagiert auf die steigenden Ansprüche der Konsumenten – gesund und frisch kochen auf engstem Raum und mit möglichst wenig Aufwand – und passte seine Markenführung an. Das Ziel: einen einheitlichen WMF-Markenauftritt sicherzustellen und neue Produkte zu launchen.

MDR
Zurzeit sind in Deutschland rund 400 Radiosender und circa 100 Fernsehsender empfangbar, im Internet findet man etwa 2.400 Webradios sowie über 400 Web-TV-Angebote. Hinzu kommen neue Wettbewerber um Aufmerksamkeit, wie Telekom, Video-on-Demand-Anbieter oder Facebook. Angesichts dieser neuen Medienvielfalt wandelt sich der MDR von einem klassischen Hörfunk- und Fernsehsender zu einem modernen Multimediahaus.”

“Bester Marken-Relaunch”

FDP
Eine Partei, die immer im Bundestag war, rutschte 2013 auf einen historischen Tiefpunkt ab. Über Jahre richtete sich der kommunikative Fokus der FDP auf Steuersenkungen und Besserverdiener. Für den Wiedereinzug in den Bundestag musste eine neue Strategie her: Die Partei wollte zudem Sichtbarkeit schaffen und erneuerte ihr Logo, ihr Manifest, die Gestaltung ihrer Kampagne und rückte dafür die Menschen in der FDP in den Vordergrund.

Kärcher
Kärchers Herausforderung: mehr Emotionalität schaffen. Nach fast zwei Jahren Arbeit führte Kärcher 2015 sein neues Corporate Design ein. Das Unternehmen präsentiert sich stärker, hochwertiger und selbstbewusster – und: deutlich gelber. Auch das bestehende Design wurde im Zuge der Neupositionierung angepasst, die Webseite wurde aufgeräumt und mit einer einfachen Führung ausgestattet.

Penny
Penny steckte in der Krise und viele bezweifelten, dass ein Turnaround noch möglich sei, zumal die Konkurrenz im Bereich „Discounter“ groß ist. Penny setzte angesichts dieser Herausforderungen voll auf den Markenwert „Nähe“. Damit will das Unternehmen eine stärkere Differenzierung zu den Wettbewerbern schaffen.

“Bestes Marken-Momentum”

Elbphilharmonie
Die Elbphilharmonie Hamburg sollte zum neuen Wahrzeichen der Stadt werden, das Bürgern und Besuchern offen steht. Darüber hinaus sollte sie international als eines der besten Konzerthäuser der Welt wahrgenommen werden. Das Problem: Die Fertigstellung der Elbphilharmonie verzögerte sich um sieben Jahre und die Kosten waren 3,5 mal so hoch wie ursprünglich geplant. Die Herausforderung nach der Eröffnung: Die Menschen mit der Elbphilharmonie zu versöhnen und für das Konzerthaus zu begeistern.

innogy
Die Katastrophe von Fukushima und die nachfolgende Energiewende hatten gravierende Folgen für die Energieriesen und ganz speziell für RWE. Der Konzern hatte in den vergangenen Jahren Milliarden in konventionelle Technologien investiert. Ihm blieben zwei Möglichkeiten: Die alte Marke neu zu beleben oder eine neue Marke für die Energiezukunft zu erschaffen. RWE entschied sich für die zweite und somit entstand innogy.

Ritter Sport
Der Schokoladenmarkt stagniert. Schokolade gehört für jüngere Zielgruppen immer seltener zur ersten Wahl im Netz und im Supermarktregal. Die Hersteller erhöhen deshalb zunehmend ihre Mediabudgets. Als Antwort darauf setzte das Familienunternehmen Ritter Sport auf authentische Produkte, innovative Kommunikation und die Pflege einer ganz besonderen Beziehung zu den Fans – und entwickelte die Einhornschokolade

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