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Fehlstart: Neuer “Star Wars”-Film “Solo” läuft nur mit 50% des “Rogue One”-Umsatzes an

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"Solo - A Star Wars Story"

Die "Star Wars"-Euphorie der vergangenen Jahre schwächt sich spürbar ab. Der neueste Film, "Solo - A Star Wars Story", startete in den USA und weltweit nur mit etwa der Hälfte des Umsatzes des vergleichbaren Films "Rogue One". In Deutschland sahen den Film an seinem ersten Wochenende 330.000 Leute plus 55.000 aus Previews. "Rogue One" erreichte zur Premiere im Dezember 2016 noch 1 Million Besucher.

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Natürlich spielt in einem Land wie Deutschland auch das Wetter eine Rolle. Die aktuellen Temperaturen sind für Kinobesitzer kein Grund zur Freude. Und im Dezember – wie bei den vorigen “Star Wars”-Filmen – ist der Drang, in ein Kino zu gehen, ungleich größer als bei Sommerwetter. Doch nur daran wird es nicht liegen: “Solo” hat einfach keinen so großen Hype ausgelöst wie die “Star Wars”-Filme der vergangenen Jahre. Das Ergebnis mit “Das Erwachen der Macht” und “Die letzten Jedi” zu vergleichen, wäre etwas unfair, da dort der große Handlungsbogen der Trilogien weiter erzählt wird, doch nur rund ein Drittel der “Rogue One”-Zuschauer sind in Deutschland schon eine große Enttäuschung.

Für Platz 1 in den Kinocharts reichte es dennoch: “Deadpool 2” sammelte nach 661.000 Besuchern am Premieren-Wochenende diesmal weitere 285.000 ein. Den “Avengers” geht auf Platz 3 allmählich die Luft aus: 75.000 sahen die “Infinity Wars” noch, insgesamt nun bereits 3,1 Mio. Eine Zahl, die für “Solo” aktuell in unerreichbarer Ferne liegt.

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In den USA, wo damit gerechnet wurde, dass “Solo” an seinem Premieren-Wochenende etwa 130 bis 150 Mio. US-Dollar einspielt, blieb der neue “Star Wars”-Film ebenfalls weit unter den Erwartungen: Nur 83,3 Mio. US-Dollar gab es von Freitag bis Sonntag, zusammen mit dem Memorial Day am Montag dürften der Umsatz bei knapp über 100 Mio. liegen. Auch hier blieb “Solo” meilenweit hinter “Rogue One”, der im Dezember 2016 an seinem 3-Tage-Premieren-Wochenende noch 155,1 Mio. US-Dollar einspielte. Die Plätze 2 und 3 gehen auch in den USA aktuell an “Deadpool 2” und “Avengers: Infinity War” – mit 42,7 Mio. und 16,5 Mio. US-Dollar.

Die 65 Mio. US-Dollar, die “Solo” außerhalb der USA in 54 Ländern und Territorien einspielte, veranlassten den Hollywood Reporter sogar zur Schlagzeile “‘Solo: A Star Wars Story’ Crashes Overseas“. Der Film startete in allen wichtigen Märkten außer Japan – und blieb überall hinter den Erwartungen zurück. Abseits der USA gab es die größten Umsätze für “Solo” in Großbritannien (10,3 Mio. US-Dollar), China (10,1 Mio.), Australien (5,0 Mio.) und Deutschland (4,3 Mio.). Weltweit setzte “Solo” also vorerst 148,3 Mio. US-Dollar um, “Rogue One” damals rund 290 Mio.

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Alle Kommentare

  1. SJW haben Starwars vernichtet.

    Wenn man Frauen Filme machen lässt, kommt hald eben so ein Scheiß raus.
    The Last Jedi hat die ganze Story vernichtet nur um eine handvoll Frauen gut dastehen zu lassen.

    Als StarWars Fan seit Kindertagen bleibt mir zumindest noch Marvel, die mit Inifnity War ein Meisterwerk abgelegt haben.

  2. Rogue One war trotz (zu) vieler Zugeständnisse an Gender- , Diversitywahn und Zeitgeist ein guter Film, die Reboot-Dinger aus der Abrams-Kennedy-Schmiede hingegen absoluter Müll… Ich schau mir Solo an, erwarte aber nicht viel.

  3. Alle Star Wars-Filme – zumindest der letzten Jahre – kamen im Winter heraus. Nur dieser jetzt im Mai – also allein dies lässt eigentlich keinen, und wenn, nur sehr schiefen Vergleich zu.

    @Manuel: Was soll dass denn heißen …”wenn man Frauen Filme machen lässt…” – Kopfschüttel…

    Gehen Sie rein – der Film ist viel besser als überall besprochen – und das sagt ein alter Han-Solo-Fan 🙂

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