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Facebook-Statement nach EU-Anhörung: Keine Entschädigung für die europäischen Nutzer

Facebook-CEO Mark Zuckerberg stellte sich Fragen des EU-Parlaments
Facebook-CEO Mark Zuckerberg stellte sich Fragen des EU-Parlaments

Bei der Anhörung Mark Zuckerbergs vor dem EU-Parlement sind viele Fragen offen geblieben. Nun lieferte Facebook wie versprochen ein Statement mit Antworten nach. Darin erklärt das Unternehmen auch, den insgesamt 2,7 Millionen europäischen Nutzern, die vom Cambridge-Analytica-Skandal betroffen waren, keine Entschädigung zahlen zu wollen.

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Die Begründung von Mark Zuckerberg: Sensibele Daten seien nicht weitergegeben worden. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. In dem Statement, das Facebook am Mittwoch nachlieferte, heißt es, es handele sich zwar um einen klaren Vertrauensmissbrauch. Doch es seien weder Konto-Informationen, Kreditkarten-Informationen oder die Nummern nationaler Ausweisdokumente weitergegeben worden. Mit der Erklärung reagierte der US-Konzern auf Fragen von EU-Parlamentariern am Vortag, die Facebook-Chef Mark Zuckerberg bei einer Anhörung im europäischen Parlament nicht beantwortet hatte.

Weiter heißt es: “Die meisten Menschen gaben der entsprechenden App freiwillig Zugriff auf ihr öffentliches Profil, die Seiten, die sie liken, ihre Freundesliste und Geburtstage. Dasselbe galt für Freunde, die das ‘Teilen’ in ihren Einstellungen erlaubt hatten.” Generell habe der Entwickler der App ausschließlich Informationen über US-Nutzer und nicht über europäische Nutzer an Cambridge Analytica verkauft.

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Auf die Bedenken der EU-Politiker bezüglich der Daten von Nicht-Facebooknutzern antwortete Facebook lediglich, man sei transparent gewesen bezüglich derjenigen Informationen, die gesammelt werden. Und das Unternehmen erwarte von externen Webseiten und Apps, ähnlich offen mit ihrer Daten- und Cookie-Policy umzugehen. Nicht-Facebooknutzer könnten im Help Center des Unternehmens einsehen, welche Daten von ihnen gesammelt worden seien.

Facebook wies in den Statement außerdem den Vorschlag der EU-Politiker von sich, die Facebook- und WhatsApp-Daten der jeweiligen Nutzer zu trennen – mit der Begründung, dass geteilte Daten wichtig seien, um anstößige Inhalte oder Spam zu bekämpfen.

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