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Warhol-Magazin: Deutsche Interview vom Aus des US-Heftes nicht betroffen

Der ehemalige Condé Nast-Manager Bernd Runge brachte Interview 2012 nach Deutschland
Der ehemalige Condé Nast-Manager Bernd Runge brachte Interview 2012 nach Deutschland

Gute Nachrichten für die deutschen Fans von Interview. In den USA muss das 1969 von Andy Warhol gegründete Magazin wohl dicht machen. Die deutsche Ausgabe soll allerdings weiterhin erscheinen. Das erklärte der Verleger Bernd Runge gegenüber MEEDIA.

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Auf MEEDIA-Anfrage sagte der ehemalige Condé Nast-Manager: “Die Interview Deutschland ist von dieser sehr bedauerlichen Entwicklung in New York nicht betroffen.” Denn seit der Gründung der deutschen Ausgabe im Jahr 2012 sind die Berliner juristisch und verlegerisch unabhängig.

Die aktuelle Ausgabe ist gerade ausgeliefert worden. Im September folgt die nächste. Dann kümmern sich Tobias und Chris Rehberger an der Seite von Runge als kuratierende Chefredakteure um die Gestaltung des Magazins.

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In den USA befand sich das Magazin schon länger in Schwierigkeiten. Am Ende summierten sich Vorwürfe wegen sexueller Belästigung gegen einen leitenden Mitarbeiter und drastische Geldforderungen des früheren Editorial Directors wohl zu sehr.

Wie der Guardian berichtet, hat der frühere Editorial Director von Interview, Fabien Baron, das Magazin gemeinsam mit seiner Frau, einer Stylistin, auf über 600.000 US-Dollar ausstehendes Honorar wegen Beratungstätigkeiten und Styling-Aufträgen verklagt. Zuvor hatte der Creative Director nach Vorwürfen wegen sexueller Belästigung das Magazin verlassen. Im Februar flog das Magazin zudem aus den Räumlichkeiten im New Yorker Künstlerviertel SoHo, angeblich wegen Streitigkeiten rund um die Miete.

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Alle Kommentare

  1. Schade, Andy Warhol hätte das mit einem weinenden Auge gesehen.

    Die deutsche Ausgabe ist einfach nur ein Abklatsch und Versuch dessen, was mal der meisterhafte Ursprungsgedanke war, kein Vergleich!

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