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Streit um Geld und Belästigungsvorwürfe: Andy Warhols legendäres Interview-Magazin macht dicht

US-Ausgabe von Interview: Aus nach 50 Jahren
US-Ausgabe von Interview: Aus nach 50 Jahren

Das Interview-Magazin, das von Pop-Art-Ikone Andy Warhol 1969 gegründet wurde, hat laut Medienberichten in den USA dichtgemacht. Das Magazin befand sich schon länger in Schwierigkeiten. U.a. gab es Vorwürfe wegen sexueller Belästigung gegen einen leitenden Mitarbeiter und drastische Geldforderungen des früheren Editorial Directors.

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Wie der Guardian brichtet, hat der frühere Editorial Director von Interview, Fabien Baron, das Magazin gemeinsam mit seiner Frau, einer Stylistin, auf über 600.000 US-Dollar ausstehendes Honorar wegen Beratungstätigkeiten und Styling-Aufträgen verklagt. Zuvor hatte der Creative Director nach Vorwürfen wegen sexueller Belästigung das Magazin verlassen. Im Februar flog das Magazin zudem aus den Räumlichkeiten im New Yorker Künstlerviertel SoHo, angeblich wegen Streitigkeiten rund um die Miete.

Interview wurde 1989 von dem Milliardär und Kunstsammler Peter Brant gekauft. Zuletzt gab es Gerüchte, dass Interview von Penske Media, dem Verlag u.a. von Rolling Stone, WWD und Variety, übernommen werden könnte. Statt der Übernahme folgte nun aber das Aus für das traditionsreiche Blatt.

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Die deutsche Ausgabe von Interview ist verlegerisch unabhängig von der US-Ausgabe und von der Einstellung nicht betroffen.

 

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