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Medien-Woche: Wie konnte die antisemitische Karikatur von Dieter Hanitzsch in die SZ gelangen?

“Die Medien-Woche” mit Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (DIE WELT)
"Die Medien-Woche" mit Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (DIE WELT)

In der neuen Ausgabe unseres wöchentlichen Podcasts "Die Medien-Woche" sprechen Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (WELT) über den Ärger um die antisemitische Karikatur von Dieter Hanitzsch in der Süddeutschen Zeitung. Der neue ProSiebenSat.1-Chef Max Conze absolvierte seinen ersten öffentlichen Auftritt. Der Rundfunkbeitrag landet vor dem Bundesverfassungsgericht und es geht um darum, wie die Medien mit einer Fake-News der Grünen zum Trinkwasserpreis umgegangen sind.

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Alle Kommentare

  1. Hanitzsch steht zu seiner Karikatur, was ich sehr gut finde. Wieso sollte er sich für etwas entschuldigen, von dem er überzeugt ist, dass das nichts mit Antisemitismus zu tun hat. Ich finde diese Zeichnung keinesfalls antisemitisch sondern überspitzt dargestellt, was ja jede Karikatur so an sich hat.

  2. Es kommt die SZ deutlich billiger, sich von einem 85-jährigen Freelancer zu trennen als von dem presserechtlich Verantwortlichen im Hause. Zumal gezeichnete Segelohren als Kündigungsgrund nicht unbedingt gerichtsfest sind. Inkonsequent bleibt es aber.

  3. Bauernopfer… Die Ideologen haben die doch durchgewunken, jetzt wälzen sie die Verantwortung ab.

  4. Wie konnte die antisemitische Karikatur von Dieter Hanitzsch in die SZ gelangen?

    Das ist eine intelligente Frage. Jener, der sich diese Frage ausdachte, ist entweder schäbig oder verfolgt Ziele die ich heute noch nicht erkenne und müssen nicht auf den ersten Blick schäbig sein.

    Wie dem auch sei, der “Täter” dieser Karrikatur wurde schnell gestellt und die SZ aka Prantlhausener Tageblatt hat den Vertrag des “Täter’s” gekündigt. Bravo! Das nenne ich Aktiviät. Diese Aktivität wünsche ich mir auch von der AfD in Sachen Höcke und andere. Aber das sind keine Gutmenschen wie die bei der SZ.

    Das muss ein mächtiger “Täter” gewesen sein, wo doch niemand die Arbeit des 85-jährigen “Täter’s” vor der Veröffentlichung kontrollierte.

  5. Man bezichtigt einen 85-jährigen des Antisemitismus, um ihn dann unter großem Getöse zu entsorgen. Das ist nix anderes als PR.

    Die Dosis für die Botschaft, wer man selber zu sein vorgeben will muß inzwischen immer mehr erhöht werden.

    Und sowas wirkt natürlich auch erzieherisch.

    Eine Woche vor Inkrafttreten der DS-GVO, die das Selbstbewußtsein des Individuums vor den negativen Folgen eines subjektiven Eindrucks schützen soll, überwacht zu werden und daher besser das Maul zu halten, da ist es sicherlich hilfreich, einen alten Karikaturisten publikumswirksam vor die Türe zu setzen.

    Also, prüft schon genau, was ihr denkt. Noch besser: hört auf zu denken.

    Andererseits, der gute Mann war trotz seines Alters reichlich links positioniert. Für einen Mann seines Alters deutet dies nicht nur auf eine irgendwie befremdliche Unbelehrbarkeit hin. Was man ja auch an seiner Reaktion sieht.

    Mag sein, daß der Vorwurf gegen ihn ausnahmsweise nachvollziehbar sein könnte.

    Hoffen wir, daß diese Aktion der SZ hilft.

  6. Ja so ist das nun mal mit den Spaßvögeln.

    Wäre es um Trump, Putin oder Erdogan gegangen hätten sich sicherlich viele der empörten lupenreinen Demokraten wieder einmal schlapp gelacht.

    Aber so?

    Für die einen ist es lediglich eine Sache der Geschmacklosigkeit, aber für Berufsempörte und ihrer Anhängerschar wieder einmal eine Gelegenheit um sich so richtig zu entrüsten.

    Um zu zeigen, wir sind ja nicht so, wir denken ja nicht so,
    und es tut uns ja so unendlich leid.

    Was eigentlich?

    Na ja, alles was nicht zur Weltrettung gehört.

    Lieber Gott wir danken Dir, dass wir nicht so (schlimm) sind wie die Anderen.

    Ach könnten bloß alle so so sein wie wir.
    Wie schön wäre dann die Welt.
    Aber…..
    wenn Fahnen brennen, hält sich diese Klientel meist bedeckt und versteckt.

    Da tritt der Expertist herein und sagt, es müßt eigentlich so sein.
    Wenn Eins und Zwei und Drei nicht wär, gäbs Fünf und Sechs dann nimmermehr.
    Und hält die Teile auf der Hand,…..
    fehlt leider meist das geistge Band.

    Frohe Pfingsten
    F.M.

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