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“Baby-Hitler töten!”: Generalstaatsanwaltschaft Berlin stellt Ermittlungen gegen Titanic ein

Generalstaatsanwaltschaft Berlin stellt die Ermittlungen gegen Titanic ein
Generalstaatsanwaltschaft Berlin stellt die Ermittlungen gegen Titanic ein

In Österreich sorgte das Bild für einen Sturm der Empörung. Nach der Nationalratswahl, hatte die Titanic einen Fotowitz mit der Schlagzeile veröffentlicht: "Endlich möglich: Baby-Hitler töten!". Der ganze Ärger rief dann auch die Behörden auf den Plan und die Generalstaatsanwaltschaft Berlin leitete erste Ermittlungen ein. Das war es dann aber auch. Wie ein Sprecher der Behörde nun mitteilt, sind die Ermittlungen eingestellt.

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Das Ende der Untersuchung bestätigt ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft gegenüber MEEDIA. Zuvor berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA darüber.

Die Ermittlungen gehen auf ein Posting der Titanic nach der Nationalratswahl in Österreich zurück, die Sebastian Kurz (ÖVP) gewann. Auf dem Bild ist eine Zielscheibe auf den Politiker gerichtet mit der Schlagzeile “Endlich möglich: Baby-Hitler töten!” Die Abbildung wurde an das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorbekämpfung in Österreich und an die Staatsanwaltschaft Wien gegeben, die den Fall nach Berlin weiterleitete, dort sitzt der Verlag des Satire-Magazins.

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Gegenüber der APA sagte der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Berlin, Martin Steltner, dass der Verdacht der “Aufforderung zu Straftaten” verworfen worden sei, weil das Bild offensichtlich keinen ernsthaften Mordruf darstelle. Ein Verfahren wegen Beleidigung sei zudem nicht möglich gewesen, weil Kurz keinen Strafantrag gestellt habe.

Gegenüber MEEDIA sagt Tim Wolff, Chefredakteur des Titanic Magazins: “Wir sind enttäuscht. Die Justiz ist komplett politisch korrekt linksgrün-versifft. Aber wenn man Herrn Kurz und seinen Anhängern genügend Zeit und Macht gibt, wird sich das schon ändern.”

(lk)

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