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Mehr Reichweite und höhere Erlöse: FC Bayern München bringt Digitaltochter an den Start

Der Rekordmeister erhofft sich durch die Zusammenführung verschiedener Bereiche mehr Reichweite und höhere Erlöse
Der Rekordmeister erhofft sich durch die Zusammenführung verschiedener Bereiche mehr Reichweite und höhere Erlöse

Der deutsche Fußball-Rekordmeister möchte die Digitalisierung noch professioneller gestalten und hat dafür die Gründung einer Digitaltochter beschlossen. Die FCB Digital & Media Lab GmbH geht zur kommenden Saison an den Start. Darin sollen laut Mitteilung des Vereins unter anderem Redaktion, Vermarktung und der vereinseigene Sender gebündelt werden.

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„Die Medialisierung und die Digitalisierung sind elementare Bausteine für die Zukunft des FC Bayern. Mit der Gründung unserer Digital- und Medientochter wollen wir unser Know-how und unsere Kräfte noch einmal bündeln, um die Vorreiterrolle des FC Bayern in diesem Bereich weiter auszubauen”, kommentierte Karl-Heinz-Rummenige die Entscheidung des Aufsichtsrates. Der Vorstandsvorsitzende des Vereins betonte zudem, dass die neue gegründete Digitaltochter dabei helfen werde, “im internationalen Wettbewerb angesichts der enormen TV-Gelder weiter konkurrenzfähig bleiben zu können.“

Im sogenannten FCB Digital & Media Lab werden laut Pressemitteilung unter anderem die Bereiche Redaktion – dazu gehören Social Media, Homepage, TV und Print – Digitale Vermarktung, Plattformen, Technik und der Betrieb des Senders “FC Bayern.tv Live” zusammengeführt. Gemeinsam mit der Deutschen Telekom sendet der Rekordmeister bereits seit Ende Februar 2017  rund um die Uhr Berichte über den Verein. Mit dem damaligen Schritt folgte die Führung dem Vorbild anderer europäischer Klubs wie Juventus Turin oder Real Madrid.

Bündelung von Redaktion, Vermarktung und IT
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Im Zuge der Umstrukturierung übernimmt der Mediendirektor Stefan Mennerich in Zukunft den Vorsitz der Geschäftsführung der Digitaltochter. Er sagte dazu: „Wir wollen mit dem FCB Digital & Media Lab unsere enorme mediale Reichweite weiter ausbauen. In der Folge können wir dadurch auch unsere Internationalisierung unterstützen und weitere Erlöse in den Bereichen Medien, Merchandising und Sponsoring erwirtschaften. Zudem werden wir unsere Infrastruktur und unser Know-how auch als Dienstleistung für Dritte am Markt anbieten.“ In der Saison 2016/2017, das zeigen die Zahlen im Geschäftsbericht, erwirtschaftete der Klub einen Rekordumsatz von 640,5 Millionen Euro und einen Gewinn nach Steuern von 39,2 Millionen Euro, was einem Plus von 18,6 Prozent entspricht. Die mediale Vermarktung brachte 90,1 Millionen Euro ein, hinzu kamen weitere 169,4 Millionen Euro aus Sponsoring und Vermarktung. Das Merchandising machte im Gesamtumsatz 96,9 Millionen Euro aus.

Die Digitaltochter soll zur der kommenden Saison starten. Sowohl Geschäftsführung als auch Redaktion und Produktion werden ihren Sitz am Trainingsgelände des FC Bayern an der Säbener Straße haben. Dort entstehen zurzeit neue Gebäude. Die IT- und Technik-Teams haben ihren Standort auf dem FC Bayern Campus in München-Fröttmaning. Das nun verkündete Projekt läuft auf Basis von “FC Bayern Digital 4.0“, das im Herbst 2016 an den Start ging.

(tb)

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