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Falschmeldung zu Erika Steinbachs Rücktritt von AfD-Stiftung: Spiegel-Redakteurin entschuldigt sich auf Twitter

Spiegel-Redakteurin Melanie Amann entschuldigte sich bei Erika Steinbach via Twitter
Spiegel-Redakteurin Melanie Amann entschuldigte sich bei Erika Steinbach via Twitter

Die Spiegel-Redakteurin Melanie Amann berichtete am Montagabend fälschlicherweise, dass die ehemalige CDU-Politikerin Erika Steinbach als Vorsitzende der von der AfD gegründeten Desiderius-Erasmus-Stiftung zurückgetreten sei. Amann entschuldigte sich für den Fehler bei Twitter und erklärte, sie sei "falschen Informationen ihrer Quelle aufgesessen".

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“AfD-Stifung: Steinbach tritt zurück”, hieß es am Montagabend auf dem Twitter-Profil von Spiegel Online. In dem dazugehörigen Artikel auf SpOn erklärte Redakteurin Melanie Amann zunächst, Erika Steinbach werde sich aus der Spitze der Desiderius-Erasmus-Stiftung zurückziehen. Im März war die 75-Jährige erst zur Vorsitzenden der von der AfD gegründeten Stiftung gewählt worden.

Doch diese Meldung war falsch, wie Melanie Amann kurz darauf bei Twitter bekannt gab. Erika Steinbach habe ihr persönlich versichert, dass sie nicht vom Vorsitz zurücktrete. “Ich entschuldige mich bei ihr”, schreibt Amann, “bitte unsere Meldung auf @SPIEGELONLINE @SPIEGEL_Politik nicht weiter verbreiten.”

Auch bei Twitter erklärte Erika Steinbach, man habe der Journalistin offenbar einen “Bären aufgebunden”:

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Wie Spiegel Online in einer aktualisierten Version des Artikels berichtet, habe sich am Sonntag ein Konvent der AfD mit deutlicher Mehrheit geweigert, die Stiftung unter Steinbachs Führung als parteinah anzuerkennen, da Steinbach die “Seele der AfD nicht verstanden habe”. Trotz dieser Widerstände könne jedoch von einem Rücktritt aus der Stiftungs-Spitze keine Rede sein, so Steinbach.

Die AfD sieht durch die Spiegel-Online-Falschmeldung derweil ihre negative Sicht auf die Arbeit der deutschen Pressehäuser bestätigt. So twittert beispielsweise der Pressesprecher der AfD, Christian Lüth, als Antwort auf Melanie Amann: “Qualitätsjournalismus wie wir ihn erwarten!”

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