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Angriff im Food-Segment: Gruner + Jahr startet Gastronomiezeitschrift B-Eat im September

Beef-Chefredakteur Jan Spielhagen wird auch den neuen Titel B-Eat leiten
Beef-Chefredakteur Jan Spielhagen wird auch den neuen Titel B-Eat leiten

Nach der jüngst verkündeten Einstellung der Zeitschrift Deli greift Gruner + Jahr mit einem neuen Magazin im Food-Segment wieder an. Im September will das Verlagshaus den Titel B-Eat in den Handel bringen. Das Konzept: Die Zeitschrift will über die besten Restaurants und ihre Macher in Deutschland und der Welt berichten. Geleitet wird das neue Print-Produkt von Beef-Chefredakteur Jan Spielhagen.

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Das hart umkämpfte Segment der Food-Zeitschriften bekommt Zuwachs. Das Hamburger Verlagshaus Gruner + Jahr plant, im September das Gastronomie-Magazin B-Eat auf den Markt zu bringen. Chefredakteur wird Beef-Macher Jan Spielhagen. Der Titel soll über „die aktuell besten Restaurants in Deutschland und der Welt“, berichten, heißt es aus dem Printhaus. Es will dabei „außergewöhnliche Neueröffnungen“ in der Gastro-Welt ebenso testen wie Restaurant-Klassiker.

Doch das ist nicht alles: Ob Köche, Winzer, Bartender, Ökobauern, Foodaktivisten und Gastrosophen – die Redaktion will vor allem hinter die Kulissen der vielschichtigen Food- und Gastroszene schauen und deren Menschen porträtieren. „Restaurants sind die neuen Kathedralen und die Köche die neuen Superstars. Dafür haben wir jetzt mit unserer geballten Food-Kompetenz ein Magazin voll Enthusiasmus und echten Typen entwickelt. B-Eat wird das neue kulinarische und gastronomische Leitmedium im deutschsprachigen Raum sein“, nennt Spielhagen sein ehrgeiziges Ziel.

Weitere Themen im Heft sind unter anderem Berichte über aktuelle „Foodtrends bis zu Neuigkeiten und Wissenswertem aus der Welt der Esskultur“, heißt es. Zielgruppe des Magazins seien Menschen, „die gern gut essen gehen, denen es wichtig ist, das richtige Restaurant zu kennen, auch auf Reisen, und die sich für das Wirken und Schaffen der großen Köche unserer Zeit interessieren“, so G + J. Deshalb trage das Heft auch die Begriffe Food, Travel und Chefs in seinem Logo. Zum Preis und Druckauflage macht das Printhaus keine Angaben.

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Damit will Gruner + Jahr bei Food-Titeln wieder stärker Fuß fassen. Erst jüngst hatte die Bertelsmann-Verlagstochter das Aus von Deli verkündet. Von dem Magazin, das nicht IVW-gemeldet ist, hatte das Zeitschriftenhaus zuletzt rund 60.000 Exemplare gedruckt. Doch angesichts des schärfer werdenden Wettbewerbs in diesem Segment durch diverse Neuheiten – unter anderem durch Testimonal-Titel wie Johann Lafer oder Iss Dich gesund aus dem Jahreszeiten-Verlag – geriet der Absatz unter Druck. Zuletzt sollen von dem Magazin weniger als 20.000 Exemplaren verkauft worden sein, heißt es in Branchenkreisen.

Mit B-Eat sucht Gruner + Jahr im dicht besetzten Segment eine neue Nische. Hier tummeln sich bereits diverse Restaurantführer wie Der Feinschmecker aus dem Hamburger Jahreszeiten-Verlag oder der Schlemmer-Atlas (ehemals Aral Schlemmer-Atlas) aus dem Busche Verlag. Zudem sind auch Restaurantführer wie A la Carte, La Cuisine und falstaff und deren digitale Ableger am Markt.

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