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Forsa-Umfrage von RTL: Weniger als die Hälfte der Deutschen sieht Programmauftrag der öffentlich-rechtlichen Sender erfüllt

Nur die Hälfte der befragten Fernsehkonsumenten findet, dass ARD und ZDF ihren Programmauftrag erfüllen
Nur die Hälfte der befragten Fernsehkonsumenten findet, dass ARD und ZDF ihren Programmauftrag erfüllen

Nur knapp die Hälfte der Befragten einer aktuellen, repräsentativen Forsa-Umfrage findet, dass ARD und ZDF ihren Programmauftrag gut oder sehr gut erfüllen. Die Befragung wurde im Auftrag der Mediengruppe RTL durchgeführt und kam außerdem zu dem Ergebnis, dass immerhin fast drei Viertel der Bundesbürger dafür sind, dass das bestehende duale Rundfunksystem aus öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern erhalten bleibt.

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48 Prozent der Befragten gaben an, dass ARD und ZDF ihren Programmauftrag gut (39 %) oder sehr gut (9 %) erfüllen. Hingegen sind 30 Prozent der Meinung, dass die öffentlich-rechtlichen Sender ihren Programmauftrag mittelmäßig erfüllen, 14 Prozent meinen sogar, dass sie ihn schlecht erfüllen. 42 Prozent der befragten Bundesbürger meint, das Programm der Öffentlich-Rechtlichen sei besser als das der anderen Fernsehsender. Insbesondere die formal höher Gebildeten mit Abitur oder einem abgeschlossenen Studium (53 %) sind von der höheren Qualität des Programms bei den öffentlich-rechtlichen Sendern überzeugt. 34 Prozent hingegen sehen keinen Unterschied, 16 Prozent finden es sogar schlechter. Zu diesen Ergebnissen kam eine repräsentative forsa-Meinungsumfrage im Auftrag der Mediengruppe RTL.

Den Rundfunkbeitrag von derzeit 17,50 Euro halten mit 62 Prozent am häufigsten diejenigen für angemessen, die das Programm von ARD und ZDF besser finden, als das der anderen Sender. Auch diejenigen, die den Programmauftrag durch ARD und ZDF als gut erfüllt sehen (60 %) sowie die über 60-Jährigen (58 %) sind mit der Höhe der Gebühren einverstanden. Insgesamt hält jedoch weniger als die Hälfte der Bundesbürger (44 %) den Rundfunkbeitrag für angemessen.

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Fast 74 % der Befragten sind dafür, dass das bestehende duale Rundfunksystem aus öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern erhalten bleibt. Demnach fände es nur eine kleine Minderheit besser, wenn es entweder nur noch öffentlich-rechtliche Sender (10 %) oder nur noch private Sender (11 %) gäbe. In Frage gestellt wird das bestehende Rundfunksystem am ehesten von denjenigen, die meinen, dass ARD und ZDF ihrem Programmauftrag schlecht nachkommen (31 %) und von Anhängern der AfD (29%).

Dr. Peter Matuschek, Leiter Politik- und Sozialforschung bei Forsa: „Die Umfrageergebnisse zeigen, dass das bestehende duale Rundfunksystem aus öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern trotz der vermehrten Diskussionen in den vergangenen Monaten noch immer von einer großen Mehrheit der Bundesbürger grundsätzlich befürwortet wird. Gleichzeitig findet allerdings fast die Hälfte der Befragten, dass ARD und ZDF ihren Programmauftrag mittelmäßig bis schlecht erfüllen.“

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