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Studie zu Sprachassistenten: Die Deutschen sind offen für Alexa, Siri & Co. – aber fürchten sich um ihre Daten

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Amazons Echo Dot gehört zu den bekanntesten smarten Lautsprechern.

Die Deutschen kommunizieren immer öfter mit Amazons Alexa und ihrer Konkurrenz von Google, Apple und Microsoft. Allein im dritten Quartal 2017 sollen sich über sieben Millionen Smart Speaker verkauft haben. Doch wo viel Freude über die Technik, da viel Misstrauen: Eine repräsentative Studie von nextMedia.Hamburg zeigt, dass sich 77 Prozent der Deutschen unsicher in Bezug auf den Datenschutz fühlen.

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Alexa, Cortana, Siri – hinter diesen Namen verstecken sich für die meisten technikaffinen Menschen keine kryptischen Fachbegriffe, sondern mal mehr, mal weniger nützliche Sprachassistenten. Eine repräsentative Studie von Statista, die im Auftrag von nextMedia.Hamburg durchgeführt wurde, belegt: Neun von zehn Deutschen haben schon einmal von Sprachassistenten und den dazugehörigen smarten Lautsprechern wie Amazons Echo oder Google Home gehört. Doch nur jeder Siebte hat Alexa und Kollegen bereits in das eigene Zuhause gelassen.

Hinter der Skepsis verbirgt sich ein zentrales Thema: Datenschutz. Drei Viertel der Befragten gaben an, dass sie sich „eher unsicher“ oder „sehr unsicher“ fühlen, wenn sie den Sprachassistenten ihre persönlichen Informationen anvertrauen. Überhaupt keine Probleme dabei, ihre Daten mit Amazon oder Google zu teilen, sehen nur drei Prozent. Dennoch zeigen sich die Deutschen offen gegenüber den neuen technischen Möglichkeiten. Für 70 Prozent sei der Umgang mit Künstlicher Intelligenz „noch ungewohnt“, könnte aber „in Zukunft alltäglich“ werden. Für ein Viertel der Befragten gehört es bereits zum Alltag, mit dem schlauen Lautsprecher wie mit einem Menschen zu kommunizieren.

Drei Viertel der Deutschen sind skeptisch, ob die persönlichen Daten bei Alexa & Co. gut geschützt sind.

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Wer bereits einen Sprachassistenten benutzt, lässt sich der Studie zufolge gerne das Wetter und die Nachrichten vorlesen. Ebenfalls beliebt sind das Hören von Musik oder die Möglichkeit, den Kalender zu organisieren. Smart-Home-Anwendungen, also beispielsweise die Steuerung von Lampen oder Thermostaten über Sprachassistenten, gehören derzeit noch nicht zu den liebsten Anwendungen der Deutschen. Ob Smart Speaker einen wirklich bedeutenden Nutzen haben, vermag die Studie nicht abschließend beurteilen: 47 Prozent der Befragten sprechen Sprachassistenten (noch) keinen großen Nutzen zu, 53 Prozent erkennen in der Technologie einen Mehrwert.

Welche Rolle könnten Sprachassistenten in der Zukunft einnehmen? Knapp die Hälfte der Befragten sieht im Erlernen von Fremdsprachen einen großen Nutzen in Alexa und Co. Auch Smart-Home-Lösungen könnten an Bedeutung gewinnen. Für Einkaufen im Netz und das Buchen von Reisen oder Hotels würden die Befragten allerdings auch in Zukunft eher auf klassische Lösungen vertrauen.

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