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Millionenschweres Megaprojekt: Ex-Gruner + Jahr-Vorstand Klein will digitale Zukunft Hamburgs vorantreiben

Torsten-Jörn Klein ist seit seinem Ausscheiden aus der Verlagsbranche als Investor tätig. In Hamburg baut er zudem den Hammerbrooklyn.DigitalCampus auf
Torsten-Jörn Klein ist seit seinem Ausscheiden aus der Verlagsbranche als Investor tätig. In Hamburg baut er zudem den Hammerbrooklyn.DigitalCampus auf

In Hamburg soll eine Art Silicon Valley entstehen. Der Name: Hammerbrooklyn DigitalCampus. Gedacht ist das Vorhaben als ein Zukunftslabor, das die digitale Transformation von Unternehmen, Branchen sowie der Stadt voranbringen soll. Damit will die Elbemetrolpole zu den Internet-Hochburgen in Berlin und München aufschließen. Einer der wichtigsten Partner des Projekts ist ein alter Hase im Mediengeschäft: der frühere Gruner + Jahr-Vorstand Torsten-Jörn Klein.

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Er kennt sich mit der digitalen Transformation von Prozessen bestens aus. Jahrelang arbeitete Torsten-Jörn Klein als Auslandsvorstand beim Hamburger Zeitschriftenhaus Gruner + Jahr. Dort stimmte der Manager die Mitarbeiter darauf ein, wie sie das Magazinunternehmen fit fürs Netz machen können. Auch nach seinem Rückzug bei der Bertelsmann-Verlagstochter 2013 ließ ihn das Thema nicht locker. Ob bei Rebelle, einem digitalen Marktplatz für Second-Hand-Designermode oder FinTechs wie Givve.com oder Kapilendo.de – als Investor stand Klein bei diversen webbasierten Startups Pate, um ihnen mit seinen Erfahrungen bei der Digitalisierung unter die Arme zu greifen.

Jetzt mischt der Familienvater bei einem der wichtigsten Projekten Norddeutschlands mit: dem Aufbau eines digitalen Zukunftslabors in Hamburg, das Unternehmen, Branchen und sowie die Stadtentwicklung bei der digitalen Transformation helfen soll. „In meiner Zeit als Vorstand eines Medienkonzerns habe ich erlebt, wie schwer es ist, die digitale Transformation in den Köpfen aller Mitarbeiter zu verankern. Als Investor in Startups wiederum sehe ich täglich, wie wichtig Coaching und Know-how-Transfer sind. Und genau hier setzt der Hammerbrooklyn.DigitalCampus an“, erklärt der Geschäftsmann und Gründungspartner des Projekts. Weitere Partner sind die Hamburger Hochbahn, der Autokonzern Volkswagen, die Deutsche Bahn, Siemens sowie Handelskammer. Wissenschaftlich begleitet wird das Vorhaben durch das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut, das die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft organisieren soll, heißt es.

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Mit der neuen Denkfabrik will die Elbmetropole zu den Internet-Hochburgen München und Berlin aufschließen und zugleich neue Arbeitsplätze in der Region schaffen. Denn die norddeutsche Metropole steht vor gewaltigen Herausforderungen. Ob die Veränderung von Wertschöpfungsketten durch Blockchain-Technologien, Virtual und Augumented Reality oder 3-Druck – Unternehmen und die Stadt arbeiten an Lösungen, um die Probleme durch den digitalen Wandel auf die Arbeitswelt zu bewältigen. Für Hamburgs Wirtschaftsminister Frank Horch ist der Campus deshalb für die Hansestadt zukunftsweisend: „Um international wettbewerbsfähig zu sein, muss Hamburg innovativ und kreativ sein. Besonders wichtig ist hierfür, wie die Unternehmen und Organisationen die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung für sich nutzen“, unterstreicht der Senator. Ähnlich sieht es Co-Gründungspartner Mathias Müller-Using: „Hammerbrooklyn ist eine Plattform und ein Forum für digitale Transformation und Innovation. Hierfür ist die Vernetzung und Kollaboration von etablierten Unternehmen, Start-ups, Verwaltung, Wissenschaft und klugen Köpfen aus aller Welt von überragender Bedeutung.“

Standort des Zukunftslabors ist der Hamburger Stadtteil Hammerbrook, der in direkter Nachbarschaft zur Hafencity liegt. Als architektonischer Blickfang für der Hammerbrookln.Digital Campus dient der ehemalige amerikanische Pavillon der Expo 2015. Der Pavillon sowie weiter geplante Gebäude sollen „ein Ort des interdisziplinären Austausches und der gemeinschaftlichen Entwicklung einer modernen, digitalen Stadt, Wirtschaft und Gesellschaft werden“, erklären die Projektverantwortlichen. Geplant ist, dass der Pavillon bereits im 1. Quartal nächsten Jahres eröffnet wird. In einem zweiten Schritt soll der „Campus of Solutions“ entstehen, der auch zur Entwicklung des Stadt beitragen soll. Vorgesehen ist, dass das gesamte Areal bis 2027 entwickelt wird. Insgesamt werden die Investitionen hierfür bei insgesamt 150 Millionen Euro beziffert. Entwickelt wird das Areal durch Art-Invest, einem der führenden Projektentwickler in diesem Bereich.

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