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Microsoft-Quartalszahlen: Die Cloud-Sparte verhilft Satya Nadella zu Gewinnsprung von 35 Prozent

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Hat Microsoft wieder in die Erfolgsspur zurückgeführt: Satya Nadella

Erneut solides Zahlenwerk von Microsoft nach Handelsschluss: Der Redmonder Softwareriese übertraf mit seiner Bilanz zum dritten Quartal des laufenden Fiskaljahres deutlich die Erwartungen der Wall Street. Die Umsätze zogen – auch dank der LinkedIn-Übernahme – um 16 Prozent an, während die operativen Gewinne sogar um 35 Prozent zulegten. Treiber der Geschäftsdynamik war erneut das Cloud-Geschäft, das um 17 Prozent wuchs. Microsoft war in Vorwegnahme der guten Quartalsergebnisse bereits vor Handelsschluss in die Nähe der Allzeithochs geschossen und ist nun wertvoller als Alphabet.

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Das langjährige Dow Jones-Mitglied konnte für den Dreimonatszeitraum zwischen Anfang Januar und Ende März nach GAAP-Bilanzierungsstandard Umsätze von 26,82 Milliarden Dollar ausweisen und damit den Vorjahreswert erneut um 12 Prozent übertreffen. Die Analystenschätzungen hatten noch bei 25,77 Milliarden Dollar gelegen.

Maßgeblichen Anteil daran hatte Microsofts Productivity & Business Processes-Segment, das die Office-Sparte für Privatverbraucher und Geschäftskunden (inklusive der Online-Variante Office 365), die Enterprise-Lösung Dynamics 365 und das übernommene Online-Business-Netzwerk LinkedIn bündelt, mit einem Umsatzplus von 17 Prozent auf 9 Milliarden Dollar.

Erlöse von LinkedIn wachsen um 37 Prozent

Analysten hatten durchschnittlich lediglich mit 8,73 Milliarden Dollar gerechnet. LinkedIn steuerte nach einem Umsatzsprung von 37 Prozent bereits Erlöse in Höhe von 1,34 Milliarden Dollar zur Bilanz bei.

Der eigentliche Treiber der Geschäftsdynamik bleibt unterdessen die Intelligent Cloud-Sparte, deren Umsätze um 17 Prozent auf 7,9 Milliarden Dollar stiegen. Das Cloud-Flaggschiff Azure, das mit Amazons AWS-Sparte wetteifert, konnte um enorme 93 Prozent zulegen.

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Nettogewinn um 35 Prozent gesteigert

Nach Bilanzierungsstandard GAAP konnte der Seattler Softwareriese seinen operativen Gewinn um 23 Prozent auf 8,3 Milliarden Dollar steigern. Netto fiel der Gewinnzuwachs noch dynamischer aus: Microsofts Konzernergebnis zog im Auftaktquartal 2018 um 35 Prozent auf 7,4 Milliarden Dollar an.

Anleger beließen die heiß gelaufene Microsoft-Aktie, die seit Jahresbeginn bereits um 10 Prozent vorne liegt und in Erwartung guter Quartalszahlen im Handelsverlauf um 2 Prozent zugelegt hatte, nachbörslich bei 94 Dollar und damit marginal unter dem Rekordhoch.

Gleichzeitig zog Microsoft nach dem Börsenwert hauchdünn an Alphabet vorbei, das zu Wochenbeginn nach eigener Bilanzvorlage an der Wall Street unter die Räder gekommen war, und ist nun wieder drittwertvollster Konzern der Welt.

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