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Strafanzeigen, Programmbeschwerde: Die “heute-show” hat Ärger, weil sie den Osterhasen kreuzigte

Wegen dieser Szene aus der Sendung vom 6. April hat “heute-show”-Moderator Oliver Welke nun Ärger
Wegen dieser Szene aus der Sendung vom 6. April hat "heute-show"-Moderator Oliver Welke nun Ärger

Satire ist immer dann besonders erfolgreich, wenn sich jemand darüber ärgert. So gesehen hat die “heute-show” mal wieder alles richtig gemacht, als sie in ihrer Sendung vom 6. April einen Osterhasen ans Kreuz nagelte. Allerdings empörten sich einige Zuschauer so sehr, dass sie gleich Strafanzeige stellten und kündigen zudem an, eine Programmbeschwerde einzureichen. Jetzt entscheiden möglicherweise also gleich zwei Instanzen, ob die Redaktion diesmal über das Ziel hinausgeschossen ist.

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Auslöser der Debatte ist ein Beitrag der Satire-Sendung, der sich mit der Frage beschäftigte, ob der Islam zu Deutschland gehöre oder nicht. Im Zuge dessen überlegte Moderator Oliver Welke, was denn überhaupt Teil der christlichen Prägung Deutschlands sei. Der Osterhase etwa? Deshalb zeigte Welke ironisch, welche zentrale Rolle der Osterhase in der christlichen Mythologie einnahmen würde. Beispiele: Das “letzte Hasenmal” oder dass der Hase von Judas für 30 Möhrchen verraten wurde oder eben, wie er “für unsere Sünden am Kreuz gestorben” sei.

An dem dazugehörigen TV-Bild entzündet sich die Kritik. Zu sehen ist ein Plüsch-Osterhase, der an ein Kreuz genagelt ist.

In einer ersten Reaktion sollen mehrere Privatpersonen Strafanzeige wegen unzulässige Beschimpfung religiöser Bekenntnisse gestellt haben. Gegenüber dem Evangelischen Pressedienst (epd) bestätigte dies auch die leitende Oberstaatsanwältin Andrea Keller. Bis Anfang der Woche waren mindestens vier derartige Anzeigen in Mainz eingegangen.

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Wie viele es mittlerweile sind, konnte die Staatsanwaltschaft auf MEEDIA-Anfrage nicht genau sagen, weil möglicherweise noch nicht alle erfasst oder eingegangen seien. Die Anzahl der Strafanzeigen spielt auch keine sonderliche Rolle, weil es sich um denselben Sachverhalt handelt. Anzeigen werden dann rechtlich geprüft. Diese Prüfung bezieht sich dabei erst einmal auf die Frage, ob überhaupt Ermittlungen eingeleitet werden. Wie sich die Mainzer in diesem Fall entscheiden, lässt sich derzeit offenbar noch nicht abschätzen.

Anders als bei vergangenen Aufregern, wie dem Streit um den AfD-Politiker Dieter Amann, sieht die Redaktion und der Sender den Ärger um den Osterhasen offenbar sehr entspannt. So erklärte ein ZDF-Sprecher auf MEEDIA-Anfrage “Wir gehen davon aus, dass durch den Beitrag die Grenzen der Satirefreiheit nicht überschritten wurden. Im Übrigen liegen dem ZDF bislang keine Strafanzeigen vor.”

Trotzdem werden sich die Mainzer TV-Macher wohl noch etwas länger mit Fall beschäftigen müssen. Denn via Pressemitteilung kündigte der Christliche Medienverbund am gestrigen Donnerstag an, dass man Programmbeschwerde beim Zweiten Deutschen Fernsehen einlegen werde. Aus Sicht der Kritiker verstößt der Bericht “eklatant gegen den Programmgrundsatz, die sittlichen und religiösen Überzeugungen” in der Bevölkerung ‚zu achten‘ und sie nicht herabzuwürdigen“, sagt Christoph Irion, Geschäftsführer des Christlichen Medienverbundes. Weiter sagt er, dass im kritisierten Beitrag „vielmehr das biblische Passions- und Ostergeschehen selbst und die Person des gefolterten und unschuldig hingerichteten Religionsstifters Jesus Christus trivialisiert und ins Lächerliche gezogen” werde. “Der Beitrag der heute-show macht somit den zentralen Glaubensinhalt des Christentums buchstäblich zur Lachnummer“.

Update (14.00 Uhr):
Wie das ZDF gegenüber MEEDIA nun bestätigte haben den Fernsehrat sogar mehrere Eingaben zu der „heute-show“-Sendung vom 6. April 2018 erreicht. Die Fernsehrats-Vorsitzende hat deshalb nach § 21 der ZDF-Satzung ein förmliches Beschwerdeverfahren eingeleitet. Als erstes werden die Eingaben dem Intendanten des ZDF zur Stellungnahme zugeleitet. Reicht einem Beschwerdeführer diese Stellungnahme nicht aus, wird der Fernsehrat die Beschwerde beraten.

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Alle Kommentare

  1. schafft die heute schow andlich ab, sie ist nicht eine Show, sondern üble Hetze und vermeintlicher Spaß auf Kosten anderer (vor allem anders Denkender). Zum wievielten Male überziehen Welke und sein Schreihals – zum wievielten Male müssen sie sich entschuldigen? Zum wievielten Male sieht die verantwortliche öffentlich-rechtliche zwangsfinanzierte Rundfunkanstalt schelmisch darüber hinweg?

    1. Das ist ja wohl nicht Ihr Ernst, oder? Oder soll das Satire sein? Nee, Sie kommen ja aus Leipzig…
      Kleiner Tipp: Einfach nicht einschalten. Dann laufen Sie auch nicht jedes Mal so rot an.

      1. Ja, ja, die verehrten Mitforistikerinnen haben recht.

        Mit Mohammed’s Hasen hätte der Fussballkommentator Welke das nicht machen können.

        Äh, mit Mohammeds Lieblingspferd, der Mohammed hatte ja keine Hasen, sondern Pferde und Ziegen.

        Der Mohammed-Biograph Ibn Ishaq schreibt, dass Mohammeds Himmelsreise mit Hilfe des geflügelten Pferdes Buraq möglich wurde, den der Erzengel Gabriel dem Propheten brachte. Auf seinem Rücken soll Mohammed nach Jerusalem geritten sein, wo er vom Tempelberg aus in den Himmel aufstieg.

        Die heute show ist in der Tat in Teilen zu übler Hetze verkommen. Nachdem der stotternde Bundestagsabgeordnete von Welke quasi “behandelt” wurde, weil er von der AfD ist, habe ich abgeschaltet. Das hätte ich schon damals tun sollen nachdem ich von Welke gelernt hatte, das es unter satirische Freiheit fällt Alice Weidel von der AfD als Nazischlampe zu bezeichnen.

      2. Das mit der „Nazischlampe“ war nicht Welke in der „Heute-Show“, sondern Ehring in „Extra 3“! Aber wenn man wie Jörg Barth so gebildet ist und solch ein Faible für Satire hat, kann man schon einmal durcheinanderkommen.

  2. Mir sind die Kirchen/Moscheen hier wie da total egal aber man stelle sich vor, die “heute-show” hätte dieselbe Geschichte nicht mit der Kreuzigungsgeschichte gemacht sondern mit Mohammed. Was wäre da wohl für ein Angriff auf “die freie Satire” erfolgt, auf die das ZDF sich beim minutenlangen Bashing beziehen darf. Dass Herr Welke den gekreuzigten Osterhasen zu einer persönlichen oder Redaktions-Abrechnung mit Zuschauern und Politikern verwendet und mit ein paar Einsprengseln zugibt, dass “einige Seiten des Islam hier nicht her passen” (oder nicht hierher gehören!!! wie andere es ausdrücken) ist einseitig, verharmlosend, für unwichtiger erklärt als die Deutschen, die auch noch im Video als Deppen dargestellt wurden. Man kann immer – vor allem alte – Leute im spontanen Interview erwischen und als Deppen und dumme Unwissende lächerlich machen. Bin gespannt, wann die Sendung mal das Mikrofon Muslimen hinhält und sie auf die aus Sicht der “heute-show” “richtigen Fragen” antworten lässt. Dann aber hart aber fair bitte.. und vergleichbar mit der “Satire über die Deutschen”…die natürlich als Dumpfbacken, die nichts begreifen schuldig zu sprechen sind. Ganz ehrlich: Ekelhaft ist das.. einseitig und unverschämt. Satire hin oder her. Welke hat diese Geschichte oberlehrerhaft und mit ganz persönlicher Überzeugung zelebriert und als kluger Mann begriffen, dass das nur geht, wenn man auch ein bisschen was über Antisemitismus, Frauen, Kopftücher, politischem Islam einschiebt… satirisch natürlich…oder…oder nicht…

      1. Und Du diskriminierst Frauen… Welk??? Zeig doch mal DEIN Bild… damit wir das ebenso unverschämt kommentieren können. Vielleicht hast Du einen zu kurzen oder bist fett… oder bist Du perfekt straff… Wie blöde die Männer immer noch sind und sich in ihren Kommentaren auch noch outen hahahaha …

      2. Till Eule: Das „welken“ hätte ich auch in Anführungszeichen setzen können, weil es als Reaktion auf „ReVolte“ und sein „welke“ gedacht ist.

        Aber ich sehe schon: AfDler können mit Satire nichts anfangen – sie sind selbst Satire! Das zeigt auch Ihr in jeder (sprachlicher wie inhaltlicher) Hinsicht niveauvoller Kommentar weiter unten.

    1. Das selbe Spielchen in “Extra3” im NDR (am 22.3.2018) mit dem “satirischen Multitalent” Christian Ehring. Er sprach diffamierend vom “gekreuzigten Osterhasen, dessen Eier verteilt würden”. Ich schrieb an die Redaktion, dass es “ein Symptom fast aller öffentlich – rechtlicher Spaßmacher” sei, der “Veräppelung religiöser Protagonisten und Haltungen anderer Hochreligionen hierzulande peinlich aus dem Weg gehen.” Woraufhin die Redaktion in der Antwort Ehring als Retter des christlichen Abendlandes stilisierte und den Bock zum Gärtner machte: “Wir haben mit dem Gag versucht, die zunehmende Unwissenheit in unserer Gesellschaft um die Bedeutung christlicher Feiertage zu kritisieren. Wir wollten sinngemäß zum Ausdruck bringen, dass bei einer Umfrage zum Thema Ostern und was an Ostern eigentlich gefeiert wird, vielen Menschen nicht viel mehr einfällt als ‘irgendetwas mit einem Kreuz, einem Osterhasen und bemalten Eiern'”. Ich werde in meine Strafeinzeige Herr Ehring inkludieren.
      x

  3. Zum einen ist Ostern auch nur importiert aus heidnischen Sitten – andererseits sollte man als Christ doch so gefestigt sein und ueber so etwas stehen. Wie es anders geht und man sich wegen jedem Zipfel banal aufregt zeigen doch andere Weltreligionen.

    Nehmt was gegen den Blutdruck ….

  4. Um die “heute show” mal ein wenig einzuordnen, hier ein Auszug aus einem Interview, daß Christine Prayon 2015 dem “Tagesspiegel” gab:

    “Natürlich kann ich mich über Burkas und Kopftücher aufregen. Aber man sollte dabei nicht vergessen, dass beispielsweise eine – inzwischen gekippte – Herdprämie, wie sie zunächst als Gesetz durch eine deutsche Regierung auf den Weg gebracht wurde, auch so eine Art, na ja, zugespitzt gesagt, strukturelle Burka darstellt.”

    Daneben weiß Welke natürlich sehr wohl, daß er nach einem Austeilen gegen das Christentum keinen Personenschutz brauchen wird.

  5. Die Massenmedien in ihrer Ventilfunktion den bürgerlichen Widerstand in einem Europa der gelenkten Massenmigration zu brechen. Dazu gehört stetiges schocktherapeutisches Ausweiten der Kampfzone zwecks Zerschlagung der ethnischen/kulturellen Identität der europäischen Staaten. Islam-Propaganda vom Kinderfernsehen bis Tatort und parallel dazu Submission des Christentum sind erkennbar Bestandteil jenes großen Zieles, wie es Nicolas Sarkozy umrissen hat:

    „École polytechnique“ in Palaiseau, einem Stadtteil von Paris:
    „Was also ist das Ziel? Das Ziel ist die Rassenvermischung. Die Herausforderung der Vermischung der verschiedenen Nationen ist die Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Es ist keine Wahl, es ist eine Verpflichtung!!! Es ist zwingend!!! Wir können nicht anders, wir riskieren sonst Konfrontationen mit sehr großen Problemen …, deswegen müssen wir uns wandeln und werden uns wandeln. Wir werden uns alle zur selben Zeit verändern: Unternehmen, Regierung, Bildung, politische Parteien, und wir werden uns zu diesem Ziel verpflichten. Wenn das nicht vom Volk freiwillig getan wird, dann werden wir staatliche zwingende Maßnahmen anwenden!”

    Bei diesen zwingenden Maßnahmen ist der Druck so zu steuern, dass der Kessel nicht explodiert. Die Einheizer im medialen Maschinenraum einer globalen Machtelite.

    https://fassadenkratzer.wordpress.com/2018/04/20/uno-eu-und-usa-kreise-planen-seit-jahrzehnten-die-massenmigration/

  6. So eine vulgäre Meddiennutte diffamiert Christentum, und hält sich für witzig, nennt es Satire, aber wo es um angeblichen “Antisemitismus” geht, hat er und seine Cohnsorten einen Klecks in der Hose! Einfach armselig. Genauso wie diese Missbildung von Staat, und seine Co-Stricher vom Staatsfernsehen.

      1. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit an meiner “Meinungsäußerung” bzw Satire.

        Screenshot ist ebenfalls gesichert, und kann zu seinem späteren Zeitpunkt öffentlich aufgearbeitet werden um zu zeigen, wie der “Mossad” deutsche Bürger in Deutschland bedroht, und Hass und Hetze gegen Christentum verteidigt.

        Wie würde sich der “Mossad” wohl verhalten, wenn statt des Hasen ein Rabbi am Kreuz hinge, oder ein paar Auschwitz-Witze gesendet würden? Das zeigt Ihr und Ihresgleichen Maß an Heuchlei. Gott hasst Heuchler. Das sollte alle, die sich vorgeblich aufs Alte Testament berufen, eigentlich interessieren: Sprüche 20:23. Anonyme Feiglinge fühlen sich sicher, “Wer kennt und und wer sieht uns”. Doch Sie schaden sich nur selbst. Hiob 21:27.

        Was Sie außerdem offensichtlich nicht begreifen: mediale und politische Speichellecker, die heute die Fahne in den Wind hängen, hätten sie vor 80 Jahren auch in den Wind gehangen – nur dass er damals aus einer anderen Richtung wehte.

  7. Traut Herr Welke sich solche Späße auch mit dem Islam? Das wäre doch die Probe aufs Exempel, ob der Islam in der liberalen Gesellschaft angekommen ist.

    Aber überfordern wir den Herrn nicht, der “beim RTL” schon richtig aufgehoben war. Dschungelcamp würde ich ihm zutrauen – als Kandidat.

  8. Ronald sagt:
    20.04.2018 um 23:09 Uhr

    Das mit der „Nazischlampe“ war nicht Welke in der „Heute-Show“, sondern Ehring in „Extra 3“![1] Aber wenn man wie Jörg Barth so gebildet ist [2] und solch ein Faible für Satire hat, kann man schon einmal durcheinanderkommen.[3]

    [1] Ja, stimmt, das war der Ehring.

    [2] Danke.

    [3] Ja, die Anzahl der Vorfälle häufen sich. Ich sollte Buch führen, wer was wo gesagt hat.

  9. Satire darf alles,
    doch nicht alles ist Satire.

    Herr Welke, seien doch mutiger, bringen Sie doch mal eine religiöse Satire
    von…, ach Sie wissen schon, wen ich meine!

  10. Die Verunglimpfung des deutschen Christentums (wofür es einen nicht geringen Anteil an Schuld mitträgt) führt zu den sogenannten “Gerichten Gottes”. Da wird geheult und gejammert wenn Vorfälle wie Berlin Breitscheitplatz oder Köln Domplatte oder die Vergewaltigungen und Morde in den Straßen und Plätzen vor unseren Haustüren geschehen. Die geheuchelte Unterstützung und Aufschreie bei judenfeindlichen (Un)Taten, die Ignoranz gegenüber Kirchenbeschädigungen, christlichen Symbolen, verbunden mit dem Argument ,Kunst darf alles”, bleibt von Gott dem Allmächtigen nicht unregistriert. Spart euch eure Pray for … Aktionen, spart euch euer je suis …Geheul. Es war Gott der Allmächtige, der die Söhne Ismaels rief, es ist Gott der Allmächtige der seine schützende Hand zurück zieht von einem arroganten, selbstgerechten, besserwissend sein wollenden Möchtegern coolen Volk. Deutschland entwickelt sich lt. Danielprophezeiung zum “großmäuligen Tier”. Es wird ein Teil des Antichristen sein. Das Ende ist bereits bekannt und beschlossen. Wendet euch Gott zu oder verreckt!

  11. Nur noch hetzende Vollidioten beim Staatsfunk.
    Aber wehe einer schimpft auf Moslems, die Ungläubigen nicht die Hand geben wollen oder vollverschleierte Islamisten, die den Koran in Fußgängerzonen an Schulkinder verteilen, dann sehen diese Rundfunkidioten reflexhaften Rot und nur noch islamophobe “Nazis” (obwohl Nazis und Moslems traditionell immer Brudah sind, wegen Adolf und den Juden und so)
    Diese Sorte “Satire” auf Kosten von genötigten Beitragszahlern ist aber im Ergebnis primitiv.
    Welke und Konsorten sollte sich endlich einer Spätabtreibung zuführen, immerhin auch ein Gebiet in dem man beim Rundfunk doch gerne den Kernbereich der Menschenrechte verordnet . Er kann es ja kultur- und shariasensibel mit Selbstverbrennung im Käfig, Steinigung im Innenhof der Anstalt oder Hals durchschneiden mit Hilfe von Quotenfrauen vornehmen. Noch dazu vielleicht nackt mit Lederkappe und Dildo- dies dürfte wiederum die Gleichstellungsbeauftragte und die queer-Community zu Freudenjubel und Ekstase bringen. Die Kollegen finden sicherlich auch darin dann eine bunte, lebensbejahende Bereicherung und der geschundene Beitragszahler könnte sich auch über sinkende Beiträge mangels üppiger Altersversorgung freuen. Und alle wären endlich glücklicher.

    1. Aiweia, Sie sehen hier ein sehr gutes Beispiel, wie (verkappte) Nazis ihren Almachtfantasien freien Lauf lassen. Wenn er das „Welke und Konsorten“ persönlich von Angesicht zu Angesicht sagen müsste, würde er sich die Hose nässen.

  12. Der Drops ist doch schon so gut wie gelutscht! Ende der 60er bekam die pardon wegen eines gekreuzigten Osterhasen diverse Anzeigen. So weit ich mich erinnern kann ist Klage bis zum höchsten deutschen Gericht gegangen und pardon hat in allen Punkten Recht bekommen. Daran dürfte sich nichts geändert haben!

  13. Armes, liebstes Hasi, jetzt haben dich die Vollkoffer auch noch gekreuzigt.

    Du bist und bleibst ein Heiligtum.

    Bis dann.

  14. Antwort vom ZDF zu meiner Beschwerde:

    Sehr geehrte/r Zuschauer/in,

    vielen Dank für Ihre E-Mail an das ZDF.

    In Ihrem Schreiben beziehen Sie sich auf unsere satirische Auseinandersetzung mit der Äußerung der AfD zu dem sogenannten “Traditionshasen” und der damit verbundenen Kritik an einem angeblichen Einknicken vor dem Islam.

    Diesbezüglich möchten wir betonen, dass es uns absolut fern lag, die christliche Osterbotschaft in irgendeiner Art und Weise zu verunglimpfen. Es ging nie darum, die friedlich Ostern feiernden Gläubigen in ihrem Glauben zu treffen. Vielmehr legten wir unsere Aufmerksamkeit darauf, warum die AfD einen Osterhasen vorschiebt, um damit islamfeindliche Ressentiments zu schüren. Dieses wurde von Jörg Meuthen pünktlich zum Osterfest thematisiert und wurde von uns, als nachrichtlich aktuelles Thema aufgegriffen. Der AfD-Spitzenfunktionär verstieg sich in einem Internet-Post dazu zu behaupten, dass sich die Deutschen aus Rücksicht auf Muslime unterwerfen würden, weil der Osterhase jetzt neu “Traditionshase” heiße. Dabei heißt das Schokoladenprodukt bereits seit 1992 schon “Traditionshase”, um auf die Herstellung seit 1950 hinzuweisen. Die AfD greift hier folglich ein Schokoladenprodukt auf, um festzustellen, dass die christliche Tradition Schaden nimmt.

    Dies haben wir in unserer Nachrichtensatire aufgegriffen und uns über die konsequent zu Ende gedachte Aussage der AfD lustig gemacht, denn die AfD tut hier so, als sei der Osterhase die eigentliche Symbolfigur des Osterfestes. Um dies satirisch zu widerlegen, haben wir diese Idee konsequent zu Ende gedacht und mit den verfremdeten Bildern der Passionsgeschichte deutlich vor Augen geführt. Dabei ist das Maß dessen, das wir in unserer satirischen Auseinandersetzung angelegt haben, nicht über ein satireübliches Maß hinausgegangen. Sollten Sie das anders aufgefasst haben, tut uns das Leid, das war nicht beabsichtigt.

    Wir würden uns freuen, wenn Sie auch künftig unsere “heute-Show” einschalten und wir Sie als treuen und engagierten Zuschauer unserer Nachrichtensatire begrüßen dürften.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Zuschauerservice

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