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Angriff aufs Mittelklasse-Segment: Apple könnte ein randloses LCD-Smartphone im iPhone X-Design bereits für 550 Dollar anbieten

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Apples neues Smartphone-Flaggschiff: Nach dem iPhone ist vor dem iPhone © Apple

Apple braucht einen neuen Smartphone-Hit. Nachdem das iPhone X nicht zuletzt wegen seiner happigen Bepreisung von bis zu 1320 Euro ungewöhnlich früh in der Käufergunst durchgefallen ist, richten sich die Blicke bereits jetzt schon auf die nächste Gerätegeneration, die im Herbst erwartet wird. Zum eigentlichen Kassenschlager könnte sich dann die Billigvariante des iPhone X mit LCD-Display entwickeln: KGI Securities-Analyst Ming-Chi Kuo erwartet, dass Apple sein 6,1 Zoll großes Smartphone bereits ab 550 Dollar anbieten könnte.

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Der Trend zeigt nach unten. Apples im vergangenen November mit viel Vorschusslorbeeren gelaunchtes iPhone X bleibt offenkundig immer deutlicher hinter den hochgesteckten Erwartungen zurück.

Entsprechend haben sich die Research-Abteilungen der Großbanken in den vergangenen Monaten mit immer weiter herabgesenkten Verkaufsschätzungen beim iPhone X überboten. Das Brokerhaus Rosenblatt Securities etwa rechnet damit, dass aktuell gerade noch 1 bis 1,5 Millionen Geräte pro Monat produziert werden.

Taiwan Semiconductor zieht Apple mit in die Tiefe

Eine Bestätigung der iPhone X-Absatzschwäche lieferte heute der Zulieferer Taiwan Semiconductor mit schwachen Quartalszahlen und einem enttäuschenden Ausblick für den Rest des Jahres. Der Grund: Der Chip-Hersteller führte eine Nachfrageschwäche im “absoluten Premium-Smartphone-Segment” an – und meint damit das iPhone X.

Entsprechend wurde Apple an der Wall Street gegen den Markttrend mit nach unten gerissen und verlor fast 3 Prozent an Wert. Auch wenn Apples eigene Quartalszahlen mit anschließendem Ausblick in der übernächsten Woche erst noch folgen, steht bereits jetzt fest: Die nächste iPhone-Generation kann kaum schnell genug kommen.

Apple dürfte in diesem Jahr gleich drei neue, randlose iPhones auf den Markt bringen

Noch knapp fünf Monate müssen Apple-Fans und -Aktionäre wohl noch warten, bis Tim Cook und Phil Schiller wieder neue iPhones präsentieren – diesmal möglicherweise gleich drei neue Geräte. Wie der notorisch gut vernetzte Tech-Analyst Ming-Chi Kuo von KGI Securities bereits im vergangenen Dezember in einer Research-Note prognostizierte, dürfte Apple in diesem Jahr einerseits zwei iPhone-Modelle mit OLED-Display auf den Markt bringen.

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Kuo erwartet ein Nachfolgemodell zum jetzigen iPhone X, das mit einer Bildschirmdiagonale von 5,8 Zoll ausgestattet, nach dem Formfaktor aber nur wenig größer als das iPhone 8 ist – mutmaßlich das iPhone Xs. Mit Verweis auf die Zuliefererkette berichtete Kuo zudem, dass Apple bei der nächsten X-Generation in diesem Jahr auch ein größeres iPhone mit 6,5 Zoll großem OLED-Display präsentieren wird – mutmaßlich das iPhone X(s) Plus.

LCD-iPhone in 6,1 Zoll dürfte der Kassenschlager werden

Zum eigentlichen Kassenschlager könnte unterdessen nach Einschätzung von Kuo ein iPhone-Modell werden, das noch gar nicht auf dem Markt ist: ein iPhone mit dem neuen Formfaktor in 6,1 Zoll. Wie Kuo aus Zuliefererkreisen erfahren haben will, soll Apple seine Komponentenhersteller dazu angehalten haben, 3D-Sensoren, die für die Fertigung des Gesichtsscanners Face ID benötigt werden, in dreifachem Umfang zu fertigen.

Der Grund: Das – neben den Nachfolgemodellen zum iPhone X in 5,8 und 6,5 Zoll – dritte neue iPhone dürfte ebenfalls mit einem LCD-Display und Gesichtsscanner Face ID ausgestattet werden, aber in der Preisklasse sogar noch unter dem heutigen iPhone 8 angeboten werden.

iPhone X-Look zum Mittelpreis – für China

Wie Kuo gestern in einer neuen Research-Note prognostiziert, die dem Blog 9to5Mac vorliegt, könnte Apple sein neues Mittelpreis-iPhone bereits ab 550 bis 650 Dollar anbieten. Ein zweites Modell könnte für 100 Dollar mehr mit Dual-SIM ausgestattet sein, die auf dem asiatischen Markt sehr beliebt sind.

Entsprechend hält Kuo das mittelpreisige LCD-iPhone im Look des iPhone X vor allem als Verkaufserfolg in China für prädestiniert. Der KGI-Analyst rechnet damit, dass Apple im ersten Launchjahr (3. Kalenderquartal 2018 bis 3. Kalenderquartal 2019) 100 bis 120 Millionen Einheiten des 6,1 Zoll großen LCD-iPhones verkaufen kann – und damit so viel wie von keinem anderem iPhone-Modell.

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