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“Kein Verleger redet mir rein”: Kanye West schreibt ein Buch in Echtzeit – auf Twitter

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Immer für kontroverse Tweets gut: Rap-Superstar Kanye West

Kanye West ist auf Twitter zurück: Nach einer mehr als einjährigen Abstinenz vom 280-Zeichen-Dienst, den der streitbare Rapper zuvor intensiv genutzt hatte, meldete sich West mit einem Ausbruch an Tweets zurück. Nach sehr philosophischen Festellungen ("Alles was man im Leben tut, ist entweder durch Liebe oder aus Angst motiviert") verblüffte der 40-Jährige seine acht Millionen Follower mit einer erstaunlichen Enthüllung: Sein Twittersturm sei "ein Buch in Echtzeit“.

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Don’t call it a Comeback. Das alte Hip Hop-Motto von LL Cool J zelebriert auch seit einigen Tagen Rap-Ikone Kanye West. Der streitbare 40-Jährige war jahrelang aktiver Nutzer des 280-Zeichen-Dienstes – dann gingen die Nerven mit dem Ehemann von Kim Kardashian durch.

West erlebte einen öffentlichen Twitter-Zusammenbruch und verordnete sich eine Social Media-Auszeit. Nachdem der “Good Life”-Rapper alle Tweets gelöscht hatte, folgte vergangene Woche ein erstes Lebenszeichen auf dem Kurznachrichtendienst – sehr zur Freude von Twitter-CEO Jack Dorsey, der West mit einem persönlichen Tweet wieder willkommen hieß.

Nach einigen kryptischen Tweets setzte West seinen Neustart gestern mit einem Ausbruch von allgemeinen Feststellungen fort – darunter etwa ein Satz, der sogar seine Ehefrau aus der Fassung schien: “Manchmal muss man alles loswerden”.

“Warte, ALLES?!?!?” twitterte Kardashian scheinbar beunruhigt.

Nachdem Model-Freundin Chrissy Teigen bereits ihre Luftmatratze anbieten wollte, fragte sich die Doku-Soap-Darstellerin, wie weit die Entsagungen ihres Ehemannes nun tatsächlich gehen würden.

Umgehend folgte die Auflösung: Zumindest sie, Kim Kardashian, hatte sich auf Twitter einen großen Spaß erlaubt. Was man von Kanye West nicht zwangsläufig sagen konnte, denn der Rapper twitterte wie in einem Rausch weiter. Es schien, dass der “Famous”-Rapper eine besonders inspirierende Phase erwischt hatte: “Als Kreativer sind deine Ideen deine stärkste Währung”, twitterte West gestern.

Danach feuerte Kanye West Aphorismen im Minutentakt ab. Etwa: “Ablenkung ist der Feind einer Vision.”

Oder: “Alles, was man im Leben tut, entstammt entweder Liebe oder Furcht”

“Angst ist daran schuld, dass Menschen manipulieren.”

“Trends kommen immer zu spät”

Fast schien es, als hätte West den Jungbrunnen der Philosophie entdeckt. Tatsächlich wollte er auch heute nicht mit Lebensweisheiten hinter dem Berg halten. “Wenn Du aufwachst, mach nicht gleich dein Telefon an, browse nicht im Internet oder spreche nicht mit jemanden für mindestens eine Stunde. Sei einfach ruhig und folge deiner eigenen Vorstellungskraft. Sie ist besser als jeder Film”, verteilte der Hip Hop-Superstar an seine acht Millionen Follower Ratschläge.

Warum Kanye West all diese plötzliche Erkenntnisse mit seiner Fangemeinde teilt? Weil Twitter sein Buch sei, wie der 40-Jährige heute bekannte.

“Dies ist mein Buch, das ich in Echtzeit schreibe. Kein Verleger oder Publizist redet mir rein, was ich wo zu schreiben habe und wie viele Seiten zu schreiben sind. Dies ist keine finanzielle Gelegenheit, sondern ein angeborenes Bedürfnis, sich auszudrücken”, machte Kanye West Twitter das größte denkbare Kompliment. “Ein Buch in Echtzeit” – vielleicht sollte Jack Dorsey über diesen Slogan einmal nachdenken…

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