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Höchster Umsatz der Konzerngeschichte: Hubert Burda Media wächst um 18 Prozent auf 2,672 Milliarden Euro

Paul-Bernhard Kallen ist CEO von Hubert Burda Media
Paul-Bernhard Kallen ist CEO von Hubert Burda Media

Burdas beachtliche Bilanz: Der Münchner Medienkonzern hat einen Einblick in seine Geschäftszahlen für das Jahr 2017 gegeben. Demnach kletterte der konsolidierte Außenumsatz um 18 Prozent auf 2,67 Milliarden Euro. Zufrieden merkte CEO Paul-Bernhard Kallen gegenüber der dpa an: "Wir sind insgesamt sehr angenehm profitabel." Tatsächlich handelt es sich dabei um den höchsten Umsatz der Unternehmensgeschichte.

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Nach Einschätzung des Konzerns resultiere die positive Entwicklung aus einer konsequenten Wachstumgsstrategie aller vier Geschäftsbereiche und den Investitionen, die sich auf 470 Millionen Euro belaufen würden. „Innovation ist der wichtigste Treiber für Burdas Erfolg. Dass wir in Umsatz und Ertrag so erfreulich wachsen, liegt an unserem beständigen Streben nach innovativen Produkten, Technologien und Geschäftsmodellen”, kommentiert Kallen die Bilanz: “Wir wollen die großen Chancen der Digitalisierung weiterhin aktiv nutzen und unsere Geschäfte nachhaltig weiterentwickeln.“

Aufgeschlüsselt auf die Konzernbereiche bedeutet die Bilanz:
Der Sektor Digitalmarken National konnte um 19 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro zulegen und trägt damit 52 Prozent zum Gesamtumsatz des Konzerns bei. Dabei entwickelten sich vor allem die Business-Plattform Xing und die E-Commerce-Companies Cyberport und Computeruniverse besonders dynamisch.

Für die Medienmarken National, also das deutsche Magazin-Geschäft, verrät Burda keine konkreten Zahlen, spricht aber davon, dass es “nach Umsätzen gewachsen” sei und “die Transformation erfolgreich fortsetze”, mit “einer Vielzahl nachhaltiger und lukrativer Geschäftsmodelle über die klassischen Vertriebs- und Anzeigenerlöse hinaus Umsätze in der direkten Interaktion mit den Konsumenten” zu erzielen”.

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Besonders große Freude scheint der Blue Ocean-Verlag mit seinen unzähligen Kinder-Titeln den Verlagsbossen zu machen. So soll die Stuttgarter Tochter “weiterhin ein überdurchschnittliches Wachstum” geschafft haben. Ebenfalls keine konkreten Angaben machte Burda zur Investmentgesellschaft BurdaPrincipal Investments.

Einen kräftigen Umsatzsprung verzeichnete der Bereich Medienmarken International. Verantwortlich dafür war überwiegend die vollständige Übernahme von Immediate Media in Großbritannien.

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