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Gerüchte um iPhone SE 2: Apples Billig-Smartphone steht vor der Erneuerung

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Ein Nachfolger ist überfällig: Apples iPhone SE ist seit März 2016 auf dem Markt / © Apple

Es wäre an der Zeit: Seit rund zwei Jahren bietet Apple sein Retro-Smartphone iPhone SE an, das in der Form tatsächlich eine Fortsetzung der iPhone 5-Serie ist. Gerade für Kunden, die schon immer gerne mal ein iPhone besitzen wollten, eignet sich der verhältnismäßig günstige 4-Zöller, der ab 409 Euro in Deutschland zu haben ist. Nach einem unfreiwilligen Leak der eurasischen Behörde Eurasian Economic Commission (EEC) kündigt sich nun ein Nachfolgemodell an: Das iPhone SE 2 könnte bereits im Mai auf den Markt kommen.

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Die Enttäuschung war zunächst groß. Beim Apple Überraschungs-Event im März präsentierte Konzernchef Tim Cook lediglich ein leicht verbessertes iPad, nicht aber ein Nachfolgemodell zum iPhone SE, das vor zwei Jahren ebenfalls im März vorgestellt worden war.

Nach inzwischen 25 Monaten auf dem Markt schien eine Auffrischung überfällig. Wie ein Datenbankeintrag der eurasischen Behörde Eurasian Economic Commission (EEC) verrät, könnte die nun kurz bevorstehen. Das französische Apple-Blog Consomac, das den unfreiwilligen Leak entdeckt hat, berichtet von einer Zulassung von Apple-Smartphones, die mit dem mobilen Betriebssystem iOS 11 ausgeliefert werden, das seit vergangenem Herbst zur Verfügung steht.

Nachdem vergangene Woche bereits das iPhone 8 als Special Edition (PRODUCT)RED ein farbliches Update in Rot erhalten hatte, deutet alles auf ein Upgrade des 4-Zöllers als iPhone SE 2 hin.

Gesichtsscanner Face ID eher unwahrscheinlich

Optisch dürfte Apple sein Einstiegsmodell kaum gegenüber dem Vorgänger verändern, dafür umso mehr unter der Oberfläche. Als gesichert gilt ein Upgrade auf einen schnelleren Prozessor (A10), der auch im iPhone 7 verwendet wird und zwei Ausführungen mit 32 oder 128 GB Speicherplatz.

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Ob Apple seinem günstigen iPhone ebenfalls bereits den umstrittenen Gesichtsscanner Face ID spendiert, der im hochpreisigen iPhone X zum Einsatz kommt, darf – je nach Gerüchtelage – eher bezweifelt werden. Wahrscheinlich scheint dagegen, dass das iPhone SE 2 wie das iPhone 8 und iPhone X ebenfalls mit der drahtlosen Ladetechnik Qi ausgestattet wird.

Kommt das iPhone SE zur WWDC?

Eine weitere Variable könnte unterdessen die Bepreisung werden. Bislang wird die Einstiegsversion des iPhone SE mit 32 GB Speicher in Deutschland für 409 Euro bzw. in den USA für 349 Dollar angeboten. Die UBS-Analysten Steven Milunovich und Benjamin Wilson prognostizierten in der vergangenen Woche, dass das iPhone SE als Einstiegsmodell noch günstiger werden dürfte und für bis zu 300 Dollar angeboten werden könnte. In Deutschland wäre  nach dem Vorbild des iPads eine Preisreduzierung des iPhone SE 2 auf 369 bis 349 Euro denkbar.

Historisch betrachtet besitzt die Freigabe in der Datenbank der EEC hohe Zuverlässigkeit:  In der Vergangenheit gingen Datenbankeinträge bei der eurasischen Behörde dem Launch des jüngsten iPads, den AirPods und dem iPhone 7 voraus. Wochen später kamen die Apple-Produkte auf den Markt. Apple-Fans dürften folglich darüber spekulieren, ob Apple im Mai ein stilles Upgrade vornimmt oder das iPhone SE 2 als “One more Thing” auf der Entwicklerkonferenz WWDC am 4. Juni enthüllt.

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