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Echo-Ärger wegen Kollegah & Co: Marius Müller-Westernhagen gibt alle seine sieben Auszeichnungen zurück

Marius Müller-Westernhagen
Marius Müller-Westernhagen

Die Echo-Rückgabe-Welle aus Protest gegen die Auszeichnung für die Rapper Kollegah und Farid Bang hält an. Nun hat Marius Müller-Westernhagen auf Facebook verkündet, alle seine sieben Echos zurückzugeben: "Das schafft Platz bei mir zu Hause und in meinem Herzen."

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Zuvor hatte bereits Klaus Voormann, der den Echo für sein Lebenswerk erhielt, und diverse Preisträger des Echo-Klassik ihre Auszeichnungen aus Protest gegen die Ehrung für die Rapper Kollegah und Farid Bang zurückgegeben. Die Auszeichnung für das Album der beiden Rapper war wegen der gewaltverherrlichenden und menschenverachtenden Texte von starker Kritik begleitet.

Westernhagen schreibt nun bei Facebook:

Sich hinter künstlerischer Freiheit zu verstecken oder kalkulierte Geschmacklosigkeiten als Stilmittel zu verteidigen, ist lächerlich. Provokation um der Provokation willen ist substanzlos und dumm. Und eine Industrie, die ohne moralische und ethische Bedenken Menschen mit rassistischen, sexistischen und gewaltverherrlichenden Positionen nicht nur toleriert, sondern unter Vertrag nimmt und auch noch auszeichnet, ist skrupellos und korrupt.

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Er sei im übrigen nicht der Meinung, dass die beiden Raper Antismiten sind. Besonders kritisiert wurde die Textzeile “mein Körper definiert wie von Auschwitzinsassen”, was von vielen als antisemitisch wahrgenommen wurde. Westernhagen meint, die Raper seien schlicht und einfach ignorant.

 

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