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“Wir müssen weiter von Mail zu Mail denken” – Fußballerfloskeln im Büro

Die Redaktion des Magazins 11Freunde hat die Aktion #Bürofloskeln initiiert
Die Redaktion des Magazins 11Freunde hat die Aktion #Bürofloskeln initiiert

Mit dem Hashtag #Bürofloskeln hat die Redaktion des Magazins 11Freunde die Twitter-Nutzer dazu aufgerufen, ihr kreatives Talent zu zeigen. Bekannte Floskeln aus dem Fußball sollten dabei auf den Büroalltag übertragen werden. MEEDIA präsentiert einige der einfallsreichsten Tweets.

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Den Anfang machten die Redakteure von 11Freunde mit dem Tweet: “Wir müssen weiter von Mail zu Mail denken.” Unter dem Hashtag #bürofloskeln twittern nun zahlreiche Nutzer ihre Bürofloskeln. Unter den Beteiligten befindet sich unter anderem das Social-Media-Team vom Bundesligisten Hannover 96 oder die Redaktion von Spox  – aber auch andere Sportjournalisten wie David Nienhaus, der unter dem Namen “Ruhrpoet” twittert. Die Ergebnisse sind durchaus amüsant:

Stefan Klüttermann, Sportredakteur und Co-Leiter der Journalistenschule der Rheinischen Post, verweist mit seinem Tweet auf den Spielstil Tiki-Taka, der sich durch Kurzpassspiel und hohen Ballbesitzanteil der angreifenden Mannschaft auszeichnet.

Andere Beiträge nutzen bekannte Zitate von Fußballern wie von Torwartlegende Oliver Kahn (“Eier, wir brauchen Eier!”) und von Ex- Bayern-Profi Jürgen Wegmann, der sagte: “Zuerst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu.” Einer darf in der Aufzählung natürlich nicht fehlen: Andreas Möller, der sich mit dem Satz “Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien!” einen Platz in jeder Zitatesammlung sicherte.

Der Fußball-Podcast “Den macht sogar meine Oma” hat sich bei der alten Fußballweisheit “Der Gefoulte sollte nie selbst schießen!” bedient und ihn auf den Büroalltag gemünzt. Auch dabei: traditionelle Gesänge wie das Lied “You’ll never walk alone”, das die Fans von FC Liverpool und Borussia Dortmund vor Beginn eines jeden Heimspiels singen. Auf kreative Weise wurde ebenfalls die historische Begebenheit genutzt, als am 1. April 1998 im Spiel zwischen Real Madrid und Borussia Dortmund ein Tor umfiel. Im Anschluss daran entwickelte sich ein Dialog zwischen Moderator Günther Jauch und Marcel Reif, der unter dem Zitat “Ein Tor würde dem Spiel gut tun” bekannt wurde.

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Etienne Gardé, Ex-GigaGames-Moderator und Mitgründer von rocketbeans.tv, zeigt in seinem Beitrag mit einem gewählten Zitat, welche Gemeinsamkeiten Fußballer und Gaming-Redaktionen haben.

Update, 6. April, 9:20 Uhr: Ob es sich bei “Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien” tatsächlich um ein Zitat von Andreas Möller aus dem Jahr 1992 handelt, ist unklar. Er selbst hat es 2013 bestritten, wie die Hamburger Morgenpost berichtete. Er könne sich nicht erinnern, diesen Satz gesagt zu haben, ansonsten würde er es zugeben. Ein jüngeres Beispiel ist das Zitat “Fußball ist wie Schach – nur ohne Würfel”, das Jan Böhmermann vor zwölf Jahren beim Radiosender “1Live” in der Rubrik “Lukas’ Tagebuch” verbreitete und das lange Zeit fälschlicherweise Lukas Podolski zugeschrieben wurde.

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