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Kein Flirt unter diesem LogIn: Tinder-Anmeldeprobleme nach Datenschutzänderungen bei Facebook

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Gestern Nacht gab es plötzlich einen weiteren Verlierer des Cambridge Analytica-Falls: die Liebe. Denn Facebook sieht sich durch die aktuelle Debatte dazu gezwungen, einige Änderungen am Datenzugriff für Dritt-Anbieter vorzunehmen. Das betrifft auch die Facebook Login-Schnittstelle, was wiederum Auswirkungen für die Dating-Plattform Tinder hatte. Auf einmal konnten sich die Flirtwilligen nicht mehr anmelden.

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Facebook will künftig Dritten nicht mehr erlauben, die Nutzer um Einverständnis für Zugang für persönliche Informationen, wie Religion, politische Einstellung, Beziehungsstatus, ehemalige Arbeitgeber, oder Sport-, Musik-, und Videoaktivitäten zu fragen, wie der Chief Technology Officer von Facebook, Mike Schroepfer, in einem Blogtext schreibt. Außerdem wird Facebook von nun an alle Apps, die Zugang zu Informationen wie Check-ins, Likes oder Medien anfragen, absegnen.

Diese Änderungen hatten gestern Abend Auswirkungen auch auf die Dating-Plattform Tinder. Wie einige Nutzer meldeten, gab es Schwierigkeiten bei der Anmeldung.

Bei Tinder kann man sich entweder per Telefonnummer oder über Facebook anmelden. Bei letzterem fragt die App nach Erlaubnis, um auf die Facebook-Profil-Informationen zugreifen zu dürfen. Dabei bekam die App offenbar einen Schluckauf und fragte die Tinder-Nutzer immer wieder nach ihrem Facebook-Login. Die Flirtwilligen befanden sich in einer endlos scheinenden Wiederholungsschleife.

Tinder bestätigte auf Twitter die technischen Fehler und gab an, daran zu arbeiten:

Facebook bestätigte gegenüber dem Technikportal The Verge, dass die fehlerhafte Anmeldung im Zusammenhang mit den Änderungen von Facebook stünde und dass sie mit Tinder an der Behebung des Fehlers arbeiten würden. Einige Stunden später funktioniert der Login nach Konzernangaben wieder.

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Einige Tinder-Nutzer gaben sich empört über das erzwungene Tinderfrei. Andere nahmen es mit Humor:

(lk)

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