Partner von:
Anzeige

Marktübersicht Smartspeaker: Das bieten und können Amazons Echo, Googles Home, Apples HomePod und Sonos One

Marktübersicht der Smartspeaker (v. l.): Mit Google Home, Apple HomePod,  Sonos One und Amazon Echo
Marktübersicht der Smartspeaker (v. l.): Mit Google Home, Apple HomePod, Sonos One und Amazon Echo

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Smartspeaker gehören zu den Technik-Trends der Stunde. Alleine Amazon verkaufte im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben “mehrere zehn Millionen” Echo-Geräte. Doch welchen schlauen Lautsprecher soll man kaufen? Was bieten Amazons Echo-Familie, Googles Home-Boxen, Apples HomePod oder auch der Sonos One für ihren Preis?

Anzeige

Amazon Echo


Amazon ist der Platzhirsch in diesem Boom-Markt. Die US-Company hat mittlerweile drei verschiedene schlaue Lautsprecher in ihrem Portfolio: Echo, Echo Plus und Echo Dot. Sie unterscheiden sich vor allem in der Klangqualität, da beim größeren Echo bessere Lautsprecher verbaut sind. Nämlich ein 63 mm-Woofer und ein 16mm-Hochtonlautsprecher. Beim Echo Dot ist es nur ein 15 mm-Hochtonlautsprecher. Der Echo Plus hat einen noch kräftigeren Lautsprecher (63 mm-Woofer, 20 mm-Hochtonlautsprecher).

Wer seinen Smart Speaker lediglich für Sprachbefehle und nicht zur Musikwiedergabe nutzen will oder wer den Alltagshelfer sowieso an eine große Anlage anschließt, der ist mit dem Echo Dot (Höhe von 3,2 cm) gut bedient.

Das “Plus” im Echo Plus ist das eingebaute Zigbee-Modul. Dadurch lassen sich auch Smart-Home Geräte anderer Herstellern steuern.

Preislich unterscheiden sich die drei Boxen-Brüder natürlich auch: Der Echo in der zweiten Generation kostet 100 Euro, der Echo Plus 150 Euro, während man für den kleinen Bruder, der ebenfalls in der zweiten Generation erhältlich ist, 40 Euro bezahlen muss.

Wer nicht nur Sprachfeedback, sondern auch einen Display möchte, muss entweder zum Echo Show oder zum Echo Spot greifen. Auch hier gilt wieder: Der Spot ist die Miniaturvariante des Echo Show.

Der mit 220 Euro deutlich teurere Echo Show hat einen 7 Zoll Touchscreen, eine 5 MP Kamera für Videotelefonie, aber keinen 3,5mm Audioausgang, was zur Folge hat, dass man weitere Lautsprecher nur per Bluetooth verbinden kann. Verbaut ist ein dualer 55 mm-Stereolautsprecher.

Die Bildschirmdiagonale des Spots beträgt 2,5 Zoll. Im Gegensatz zum Echo Show ist das Display allerdings rund. Dort werden beispielsweise die Uhrzeit und Informationen zur abgespielten Musik oder zum Wetter angezeigt. Videotelefonie ist ebenfalls möglich – aber mit einer wesentlich schlechteren Kameraleistung (640 x 480 Pixeln). Im Gegensatz zum großen Bruder hat der kleine Spot auch ein Klinkenanschluss.

Preislich liegt der Echo Spot bei 130 Euro, der Echo Show bei 220 Euro.

Google Home


Auch beim Google Home gibt es einen großen und einen kleinen Bruder. Der Mini ist mit einer Höhe von 4,2 cm etwas größer als der Amazon Konkurrent. Die Standard-Variante mit 14,2 mm jedoch 6 mm kleiner als der Amazon Echo. In ihm sind ein High Excursion-Lautsprecher, ein 2 Zoll Treiber und zwei 2 Zoll Passivradiatoren für den Klang verbaut. Beim kleinen Bruder handelt es sich lediglich um einen 40 mm Treiber, jedoch hat er einen 360 Grad Lautsprecher.

Zur Steuerung verfügt der Smartspeaker über eine Touch-Oberfläche. Zum Ändern der Lautstärke wird, ähnlich wie beim Click Wheel des Ur-iPods, mit dem Finger auf der Oberfläche im Kreis gedreht. Die Fläche kann durch langes Drücken auch zum manuellen Anstoßen des Google Assistenten genutzt werden, ebenso wie zum Pausieren und Wiedergeben von Musik. In dem Feld sind auch vier LEDs eingelassen, die in den Google Farben anzeigen, ob die Aktivierung mit “Ok Google” funktioniert hat.

Das große Modell hat einen Knopf zum Deaktivieren der Mikrofone, beim kleinen ist es ein Schieberegler. Beide Modelle haben eine sogenannte Far-Field-Spracherkennung.

Anzeige

Der Google Home kostet 150 Euro. Der Mini ist für 60 Euro zu haben.

Google hat auch noch den Google Home Max im Portfolio. Allerdings gibt es ihn noch nicht in Deutschland. Der Max zeichnet sich durch die deutlich bessere Tonqualität aus und steht in direkter Konkurrenz zu Apples HomePod. Grund für die bessere Klangqualität sind die zwei 4,5 Zoll (114mm)-Lautsprecher High-Excursion dual voice-coil Woofers und zwei 0,7 Zoll (18mm) Hochtonlautsprecher. Besonderheit: Der Google Home analysiert den Raum und stellt die Lautsprecher individuell ein.

In den USA kostet der Google Home Max 400 Dollar.

Sonos One


Aktuell wird der Markt von Amazon und Google dominiert. Apple ist so etwas wie der Herausforderer. Der kleinster Player ist der schlaue Lautsprecher von Sonos. Er hat keine eigene Sprachsteuerung, sondern nutzt die von Amazon. Wie die Echo-Reihe wird also auch der Sonos One mit dem Sprachbefehl “Alexa” aktiviert.

Die positive Seite der Kooperation: Sonos konnte sich komplett auf das Bauen des Lautsprechers konzentrieren. Der One fungiert dabei als mögliche Brücke für weitere Lautsprecher. So ist es möglich, weitere Sonos-Lautsprecher per WLAN zu synchronisieren, um einen besseren Klang durchs ganze Haus zu ermöglichen.

Der kleine, quaderförmige One hat in seinem 16,1 cm hohen Gehäuse mit sechs Fernfeld-Mikrofonen zwei digitale Verstärker der Klasse D, einen Hochtöner und einen Mitteltöner verbaut. Genauere Spezifikationen der Lautsprecher verrät Sonos leider nicht.

Der Sonos One kostet 229 Euro.

Apple HomePod

Wie der Google Home Max ist Apples Smartspeaker noch nicht in Deutschland erhältlich, soll aber nach Herstellerangabe im Frühjahr auch hierzulande erscheinen. Apple verbaut in seinem Smart Speaker einen High-Excursion Tieftöner mit Verstärker und sieben Hochtöner mit je einem Verstärker. Wie alle Smartspeaker hat der Homepod einige Mikrofone, um Befehle auch aus der Ferne zu verstehen. Bei Apple sind es sechs. Allerdings hat er noch ein niederfrequentes Kalibrierungsmikrofon.

Über die Touch Oberfläche lassen sich per Gesten die Lautstärke anpassen, Siri aktivieren, die Musik stoppen und ababspielen und Titel überspringen oder zum vorherigen Titel zurückgehen. Der HomePod hat keinen Klinkenanschluss zum Anschließen von externen Lautsprechern. Der volle Funktionsumfang kann auch nur mit Apple Geräten ausgeschöpft werden. Andere Geräte lassen sich nur per Bluetooth verbinden. Der HomePod greift zudem nur auf Apples eigenen Musikstreamingdienst zu. Wie der Google Home Max kalibriert sich der HomePod selbst je nach Umgebung automatisch. Apples Smartspeaker ist 17,2 cm hoch und überzogen mit Stoff.

Der Preis für Deutschland ist noch nicht bekannt. In den USA kostet er 350 Dollar.

Keine Neuigkeiten aus der Medien-Branche mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos die MEEDIA-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige
Werben auf MEEDIA
 
Meedia

Meedia