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Von Burda zu Bauer: Gabriele Mühlen folgt als neue Food-Chefredakteurin auf Jessika Brendel

Jessika Brendel (li.) und Gabriele Mühlen
Jessika Brendel (li.) und Gabriele Mühlen

Für Branchenverhältnisse war es ein langer Abschied. Am 3. Januar verkündete Jessika Brendel, dass sie Bauer nach 14 Jahren verlassen werde und das sich der Verlag eine neue Multi-Chefredakteurin für die Food-Titel suchen muss. Jetzt meldet der Verlag Vollzug. Brendel scheidet offiziell aus und Gabriele Mühlen wird ihre Nachfolgerin. Die 46-Jährige war zuletzt Chefredakteurin der zentralen Food-Redaktion von Hubert Burda Media.

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Für Mühlen ist der neue Job auch mit einem Heimkommen verbunden. Immerhin startet die studierte Politik- und Literaturwissenschaftlerin ihre journalistische Karriere 1997 als Volontärin bei Bauer. Bis 2011 blieb sei beim Verlag, für den sie unter anderem in Hamburg und in Rastatt arbeitete.

„Gabriele Mühlen ist eine sehr erfahrene Journalistin mit exzellenter Food-Expertise und eine hervorragende Chefredakteurin. Sie kennt die Bauer Media Group und bringt ein ausgezeichnetes Verständnis für unsere Zielgruppen und den Markt der Food-Zeitschriften mit. Außerdem ist sie eine unternehmerisch denkende Managerin, ausgestattet mit einem Executive MBA. Dieser Mix aus journalistischer Kompetenz und Management-Knowhow macht sie außergewöhnlich und passt perfekt zu unserem Haus.“, kommentiert Malte Jensen, Verlagsleiter Food.

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Bei Bauer verantwortet Mühlen unter anderem die Marken Lecker, Kochen & Genießen oder auch Mutti kocht am besten. Mit Blick auf die IVW-Zahlen kämpfte vor allem Lecker, wie allerdings auch viele andere in diesem Segment, mit Auflagen-Einbußen. So kam Lecker im vierten Quartal 2017 auf einen Gesamtverkauf von 118.821 Exemplaren. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies ein Minus von fast 16 Prozent. Die Verluste von Kochen & Genießen summierten sich auf 1,9 Prozent zum Vorjahr. Insgesamt kam das Koch-Magazin im vierten Quartal auf einen Gesamtverkauf von 174.696 Exemplare.

Der Vertrag mit Brendel war noch bis zum Frühjahr gelaufen. Wie es heißt, soll der Trennung eine zunehmende Entfremdung zwischen der ehemaligen Werberin (unter anderen Art Director von Jung von Matt) und Verlagsgeschäftsführung vorausgegangen sein. Gegenüber ihrem Team hatte Brendel erklärt, dass sie sich zunächst eine „Auszeit“ nehmen wolle.

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