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“Verspreche, dass wir uns verbessern”: Facebook-Chef Mark Zuckerberg entschuldigt sich in Zeitungsanzeige für Datenskandal

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Unter Dauerdruck: Mark Zuckerberg gelingt auch mit Anzeigen kein Befreiungsschlag

Neue Demutsgeste vom weltgrößten sozialen Netzwerk: Facebook hat sich am Wochenende in mehreren renommierten US- und britischen Zeitungen in einer einseitigen Anzeige für die jüngste Datenaffäre entschuldigt. "Wir haben eine Verantwortung, Eure Informationen zu schützen. Wenn wir das nicht können, verdienen wir sie nicht", schrieb Konzernchef Zuckerberg in der Anzeige und entschuldigte sich gleichermaßen, nicht frühzeitig mehr im Datenskandal um Cambridge Analytica getan zu haben.

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Dritter Akt der großen Vergebungstour von Mark Zuckerberg. Nachdem der Facebook-Chef in der vergangenen Woche in einem fast 1000 Worte langen Facebook-Post und Interviews  bei CNN und mit re/code, Wired und der New York Times zur ausufernden Datenaffäre Stellung bezogen hatte, folgt nun noch der Versuch, durch Zeitungswerbung Abbitte zu leisten.

In den Sonntagsausgaben der New York Times, der Washington Post, des Wall Street Journals und etwa im Guardian, der den Cambridge Analytica-Skandal vor einer Woche aufgedeckt hatte, erschien eine einseitige Anzeige, in der eine Stellungnahme des Facebook-CEOs zu lesen ist, die eine verkürzte Variation seines Posts im Social Network darstellt.

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“Wir haben eine Verantwortung, Eure Informationen zu schützen. Wenn wir das nicht können, verdienen wir sie nicht”, wiederholte Zuckerberg sein Mantra vom vergangenen Mittwoch. Und weiter: Bei der Enthüllung von über 50 Millionen Nutzerdaten handele es sich um “einen Vertrauensbruch”.

Facebook verlor vergangene Woche 75 Milliarden Dollar an Börsenwert

“Es tut mir leid, dass wir seinerzeit nicht mehr unternommen haben”, entschuldigte sich der Facebook-Chef nun auch in den alten Medien und gelobte Besserung. “Ich verspreche, dass wir uns verbessern”, schrieb Zuckerberg.

Hinter dem Facebook-Chef liegt die schwierigste Woche seit er das Social Network 2004 gegründet hat. Erst nach fünf Tagen hatte sich der 33-Jährige zur immer weiter ausufernden Datenaffäre um Cambridge Analytica geäußert, von der Facebook frühzeitig gewusst, aber nichts unternommen hatte. In der Folge verlor Facebook ausschließlich in der vergangenen Woche enorme 75 Milliarden Dollar an Börsenwert.

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