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“Das sollte meiner Meinung nach nicht existieren”: Apple-Chef Tim Cook fordert strengere Datenschutz-Regeln für Facebook

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Nach dem Datenskandal um Facebook und Cambridge Analytica holt Apple-Chef Tim Cook zur Kritik am weltgrößten Online-Netzwerk aus. Auf dem China Development Forum in Peking sprach Cook sich für neue und strengere Vorschriften zum Schutze von Nutzerdaten aus. „Grässlich“ und „weitreichend“ sei die aktuelle Situation, es brauche nun „gut gemachte Regelungen“.

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Auf die Kontroverse um Facebook und Cambridge Analytica angesprochen, mahnte der Apple-Chef zur Vorsicht: „Die Möglichkeit, dass jeder weiß, welche Seiten du jahrelang besucht hast, wer deine Kontakte sind, wer deren Kontakte sind, welche Dinge man mag oder nicht mag und jedes intime Detail deines Lebens kennt – das sollte meiner Meinung nach nicht existieren.“

Deshalb plädierte Cook für „gut gemachte Regelungen“, die verhindern sollen, dass sich ein ähnlicher Datenskandal in Zukunft noch einmal ereignen kann. Viele Nutzer würden private Daten preisgeben, ohne dass sie wüssten, wer darauf zugreifen kann und welche Konsequenzen daraus folgen können. Apple, das mit dem Schutz seiner Nutzerdaten wirbt, sorge sich schon lange um dieses Problem, erklärte Cook.

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Im März war bekannt geworden, dass die Datenanalyse-Firma Cambridge Analytica Daten von rund 50 Millionen Facebook-Benutzern ausspioniert hatte. Facebook hatte davon zwar bereits seit 2015 Kenntnis, reagierte jedoch nicht darauf. Zuletzt beteuerte Facebook-Chef Mark Zuckerberg am Wochenende in einer Zeitungsanzeige, dass das Unternehmen Verantwortung für seine Nutzer und den Schutz von persönlichen Informationen trage.

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