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Nach Einstellung des Print-Magazins: Wired-Chefredakteur Nikolaus Röttger verlässt Condé Nast

Nikolaus Röttger, Chefredakteur der deutschen Wired, geht
Nikolaus Röttger, Chefredakteur der deutschen Wired, geht

Condé Nast stellt die Print-Ausgabe des Technologie-Magazins Wired ein (MEEDIA berichtete bereits), bzw. wie das in der Verlagsmitteilung heißt: "Im Zuge einer Neuausrichtung der Markenstrategie wird das Profil und redaktionelle Angebot von Wired Germany geschärft." Im Zuge der Konzentration auf ein Digitalangebot verlässt auch Chefredakteur Nikolaus Röttger das Haus.

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Künftig soll der Fokus von Wired auf den digitalen Angeboten rund um Wired.de liegen und sich thematisch auf “große disruptive Technologien” konzentrieren, so der Verlag. Zudem wird die Redaktion in die Zentrale des Condé Nast Verlags in München verlegt. Chefredakteur Nikolaus Röttger hat die redaktionelle Verantwortung abgegeben, wird aber die Übergangsphase noch bis zum Sommer beratend begleiten. MEEDIA berichtete bereits über die Einstellung des Magazins.

„Der klare Fokus auf unser digitales Geschäft wird dazu beitragen, Wired als journalistische Informations- und Orientierungsquelle zu den großen technologischen Umbrüchen unserer Zeit noch schärfer zu profilieren“, sagt Moritz von Laffert, Herausgeber von Condé Nast Deutschland. Der Rückzug des Technologiemagazins vom Gedruckten deutete sich bereits 2016 an. Damals drosselte Chefredakteur Nikolaus Röttger die Erscheinungsfrequenz. Statt bislang zehn Ausgaben pro Jahr, brachte der Verlag die Zeitschrift nur noch quartalsweise an den Kiosk, um bei einem auf 84 Millionen Euro in 2016 gesunkenen Gesamtumsatz (Minus gegenüber Vorjahr von 5,4 Prozent) die Ertragslage zu verbessern.

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Röttger soll den Übergang in den nächsten Monaten begleiten. Die Redaktion von Wired.de wird zum Sommer 2018 nach München verlegt und soll dann eine neue Redaktionsleitung bekommen.

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