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Apple hält am 4. Juni seine Entwicklerkonferenz WWDC ab – kommen neue MacBooks und iPads?

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Apples Entwicklerkonferenz WWDC wirft ihre Schatten voraus / Foto: © Apple

Der Termin ist fix: Apple-Fans können dem ersten großen Konferenz-Highlight des Jahres entgegenblicken. Vom 4. bis zum 8. Juni lädt der Kultkonzern aus Cupertino Programmierer und Medienvertreter zur alljährlichen Entwicklerkonferenz WWDC nach San Jose. Traditionell am Eröffnungstag gewährt Apple in seiner Keynote einen Ausblick auf seine neuen Betriebssysteme iOS, macOS und watchOS und stellt möglicherweise neue Produkte vor. In diesem Jahr könnten ein neues MacBook und iPad Pro an der Reihe sein.

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Es ist die alljährliche Dürreperiode für Apple-Fans: Mitte März liegt die Vorstellung neuer iPhones ein halbes Jahr zurück, während neue Modelle ebenfalls erst wieder in sechs Monaten das Licht der Öffentlichkeit erblicken dürften – und möglicherweise noch später in den Handel kommen, wie im vergangenen Jahr das iPhone X.

Die Flaute des Apple-Produktjahres überbrückt alljährlich die Entwicklerkonferenz WWDC, die turnusmäßig Anfang Juni abgehalten wird. Bereits heute wurde Apple konkret und nannte den Termin: Die 29. World Wide Developers Conference findet vom 4. bis 8. Juni im kalifornischen San José statt.

WWDC 2018: check @9to5mac for details

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Gewöhnlich am Eröffnungstag hält Apple eine Keynote ab, auf der der wertvollste Konzern eine Vorschau auf kommende Produkte gibt – vor allem im Softwarebereich. Entsprechend gilt die Vorstellung der nächsten Betriebssystemgenerationen iOS 12, macOS 10.14, möglicherweise aber auch von neuen Versionen von watchOS und tvOS als wahrscheinlich. Zum Update freigegeben werden die neuen Betriebssysteme dann aber freilich erst im Herbst.

Enthüllt Apple ein neues MacBook Air…

Hardwareseitig stehen auf der Keynote meist jene Konzernsparten im Vordergrund, die hinter dem iPhone ein Schattendasein führen: das iPad und der Mac. Im vergangenen Jahr etwa stellten Apple-CEO Tim Cook und Marketing-Chef Phil Schiller ein 10,5 Zoll großes iPad Pro, aber auch den iMac Pro für Profianwender vor.

In diesem Jahr könnte nach ersten Analysteneinschätzung vor allem das MacBook vor einer Auffrischung stehen. Wie der notorisch gut vernetzte Techanalyst Ming-Chi Kuo voraussagt, könnte  Apples Einsteigermodell, das MacBook Air, nach Jahren erneuert werden.

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… oder ein neues MacBook?

Nach Kuos Informationen soll das MacBook Air weiter in einer Ausführung von 13 Zoll angeboten werden, was ein grundlegendes Redesign weniger wahrscheinlich erscheinen lässt. Die gute Nachricht für Apple-Kunden: Das MacBook Air, das aktuell ab 1100 Euro bzw. 1000 Dollar  zu haben ist, soll in der neuen Version günstiger werden.

Die taiwanische Technologiezeitung DigiTimes hatte unterdessen gestern berichtet, dass Apple im zweiten Quartal eine Überholung des auch schon drei Jahre alten MacBooks plane – zu ebenfalls günstigeren Preisen. Demnach soll das bislang 12 Zoll große, aber 1499 Euro MacBook auf 13 Zoll wachsen, weiter mit einem Retina Display ausgestattet werden, aber nur noch soviel kosten wie das MacBook Air.

Erscheinen am Ende also zwei neue MacBooks, die sich in den Spezifikationen ähneln? Möglich scheint auch, dass Apple die beiden Produktlinien miteinander verschmilzt und schlicht ein neues MacBook (Air) mit besseren Komponenten, aber einem kleineren Preis als neues Einstiegsmodell auf den Markt bringt.

Auch ein 11 Zoll großes iPad mit Face ID möglich

Ebenfalls eine Auffrischung könnte Apple-Chef Tim Cook nur ein Jahr nach dem letzten Update seiner Tabletsparte spendieren. Nachdem das iPad in der Originalgröße von 9,7 Zoll bereits im vergangenen Jahr preislich reduziert wurde, könnte Apple auf der WWDC nochmals mit einer Preissenkung nachlegen, um die jahrelang rückläufigen Verkäufe anzukurbeln, mutmaßt die DigiTimes.

Echte Innovationen könnte Apple unterdessen beim Highend-Gerät iPad Pro vornehmen, das erst im vergangenen Jahr mit 10,5 Zoll eine neue Größe erhalten hatte, berichtet unterdessen die taiwanische Wirtschaftszeitung Economic Daily News.

Während der Formfaktor erhalten bleiben dürfte, könnte Apple nach dem Vorbild des iPhone X auch bei seinem Premium-iPad die Ränder (“Bezel”) schrumpfen lassen und so für eine Bildschirmdiagonale von 11 Zoll sorgen. Der  umstrittene Gesichtsscanner Face ID dürfte ebenfalls neu im Lieferumfang enthalten sein. So oder so: Noch 12 lange Wochen müssen sich Apple-Fans gedulden, bevor Tim Cook auf der WWDC ein neues “One more Thing” ankündigt…

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