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Bundeskartellamt gibt Freigabe: Ippen-Verlagshaus darf Mediengruppe Frankfurt übernehmen

Dirk Ippen hat die Freigabe vom Bundeskartellamt: Er darf die Mediengruppe Frankfurt übernehmen.
Dirk Ippen hat die Freigabe vom Bundeskartellamt: Er darf die Mediengruppe Frankfurt übernehmen.

Das Bundeskartellamt hat die Übernahme der Mediengruppe Frankfurt freigegeben. Die Fazit-Stiftung, der u.a. auch die FAZ gehört, verkauft damit einen Teil des eigenen Verlages und überlässt Verleger Dirk Ippen die Frankfurter Neue Presse und Frankfurter Rundschau. Ippen baut damit sein ohnehin schon großes Angebot aus Regionalzeitungen weiter aus.

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Dirk Ippen fehlte nur noch die Freigabe des Bundeskartellamtes, diese hat er nun. Der 77-jährige Verleger darf die Mediengruppe Frankfurt übernehmen, zukünftig werden ihm dann die Regionalzeitungen Frankfurter Neue Presse und Frankfurter Rundschau gehören. Das Bundeskartellamt begründete seine Entscheidung damit, dass mit dem Deal das bestehende Monopol aufgelöst werde.

Bislang gehören der Stiftung die Frankfurter Neue Presse, Frankfurter Rundschau und die Frankfurter Allgemeine Zeitung an. Die ersten beiden Titel werden in Zukunft ein Teil des Ippen-Verlages werden, der schon eine Vielzahl regionaler Zeitungen besitzt und in ganz Deutschland Tageszeitungen verlegt. Neben den Titeln Merkur und tz in München gehört ihm zudem die HNA in Hessen und der Westfälischer Anzeiger in NRW. “Nach dem Zusammenschluss werden Frankfurter Neue Presse und Frankfurter Rundschau im Wettbewerb zur Regionalausgabe der Frankfurter Allgemeine Zeitung  stehen und die Leser können zwischen zwei voneinander unabhängigen Mediengruppen auswählen”, sagte Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes.

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