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Staranalyst: Apple bringt in den nächsten Monaten ein günstigeres MacBook Air auf den Markt

Bereits mehr als zehn Jahre auf dem Markt: Apples MacBook Air Foto: © Apple
Bereits mehr als zehn Jahre auf dem Markt: Apples MacBook Air Foto: © Apple

Apple ist längst die iPhone-Company – doch am Traditionsgeschäft mit Computern verdient der Techpionier weiter blendend. Allein im Weihnachtsquartal erlöste Apple mit Macintosh-Computern knapp 7 Milliarden Dollar, musste jedoch rückläufige Umsätze verbuchen. Um wieder in den Wachstumskurs zurückzukehren, scheint Apple im zweiten Quartal seine MacBook-Sparte aufzufrischen: Wie der notorisch gut vernetzte Techanalyst Ming-Chi Kuo voraussagt, könnte vor allem Apples Einsteigermodell, das MacBook Air, nach Jahren erneuert werden – zu vergünstigten Preisen.

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Es ist so eine Sache mit Apples MacBooks: Den Premiumbereich deckt der Kultkonzern mit seinem MacBook Pro, das Ende 2016 erst ein großes Update (inklusive der kontrovers diskutierten Touch Bar) erhalten hat, bestens ab.

Darunter ist keine klare Produktstrategie zu erkennen: Drei Jahre ist es bereits her, dass Apple mit dem 12 Zoll großen MacBook sein mutmaßliches Zukunftsmodell vorgestellt hat, das weniger als 1 Kilo wiegt, nur noch mit einem Anschluss (USB-Type-C)  daherkommt, dafür aber mit einem Startpreis von 1499 Euro so viel kostet wie ein Highend-Modell. Nennenswerte Updates lassen indes auf sich warten.

Ming-Chi Kuo: Neues MacBook Air kommt im zweiten Quartal

Ebenfalls in Wartstellung befindet sich Apple mit seinem mit Abstand erschwinglichsten Laptop: Das inzwischen vor mehr als zehn Jahren vorgestellte MacBook Air, das bis heute als eine der größten Innovationen in der 42-jährigen Historie des Techpioniers gilt. Fast schien es, als würde Apple sein Einstiegsmodell langsam auslaufen lassen, zu marginal erschienen die Upgrades in den vergangenen drei Jahren, die sich auf (leicht) verbesserte Prozessoren beschränkten (2017, 2015).

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Würde Apple sein MacBook Air nach einer Dekade schließlich zugunsten eines neuen MacBooks als Einstiegsmodell opfern? Staranalyst Ming-Chi Kuo von KGI Securities gibt heute in einer Research-Note, die dem Blog 9to5Mac vorliegt, Entwarnung: So soll Apple tatsächlich im zweiten Quartal ein neues MacBook Air präsentieren. Ein naheliegender Termin dafür könnte die turnusmäßige Entwicklerkonferenz WWDC im Juni sein.

MacBook Air soll günstiger werden

Nach Kuos Informationen soll das MacBook Air weiter in einer Ausführung von 13 Zoll angeboten werden, was ein grundlegendes Redesign weniger wahrscheinlich erscheinen lässt. Die gute Nachricht für Apple-Kunden: Das MacBook Air, das aktuell ab 1100 Euro bzw. 1000 Dollar  zu haben ist, soll in der neuen Version günstiger werden. Einen Preis nannte Kuo allerdings nicht.

Angetrieben vom vergünstigten Einstiegsmodell soll Apple im laufenden Geschäftsjahr seine MacBook-Verkäufe um 10 bis 15 Prozent steigern können, prognostiziert Kuo. Die Mac-Unit hatte im Weihnachtsquartal als einzige Konzernsparte Umsatzrückgänge hinnehmen müssen.

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