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“Whistleblower” sollen freie Chefposten melden: Gleichstellungsinitiative ProQuote führt Hotline ein

Maren Weber, Vorsitzende von ProQuote, setzt sich mit der neuen Hotline für den Frauenanteil in journalistischen Führungspositionen ein.
Maren Weber, Vorsitzende von ProQuote, setzt sich mit der neuen Hotline für den Frauenanteil in journalistischen Führungspositionen ein.

Die Journalisten-Initiative ProQuote bietet ab sofort eine Hotline an, über die unbesetzte journalistische Führungspositionen gemeldet werden können. Weibliche Führungskräfte sollen dadurch schon früh die Chance bekommen, sich auf Chefposten zu bewerben. Der Verein setzt sich für einen gerechten Frauenanteil in journalistischen Leitungspositionen ein.

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Das neue Hotline-Angebot von ProQuote setzt auf Hinweise direkt aus den Redaktionen: “Whistleblower” können sich telefonisch oder per Mail bei der Gleichstellungsinitiative melden und stellen melden, die demnächst frei werden. Die gemeldeten Stellen will ProQuote dann auf sämtlichen Kanälen wie Facebook, Twitter oder der Website veröffentlichen So will der Verein frühestmöglich auf Vakanzen und neue Karriereposten aufmerksam machen und qualifizierten Frauen die Möglichkeit bieten, sich auf offene Stellen zu bewerben. „Die ProQuote-Hotline wird für mehr Transparenz sorgen“, sagt die Vorsitzende des Vereins, Maren Weber.

ProQuote konzentrierte sich bisher darauf, über den Frauenanteil in journalistischen Führungspositionen zu berichten. Mit dem Stellen-Service möchte der Verein nun aktiv zur Verbesserung der Frauenquote in journalistischen Führungspositionen beitragen. Unterstützt wird die Hotline vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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