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Nach Kylie Jenners Rant: Kosmetikmarke Maybelline beklagt “dramatischen” View-Verlust und fragt Nutzer, ob sie bei Snapchat bleiben soll

Erst Kylie Jenner, dann Maybelline: Frust über Redesign von Snapchat
Erst Kylie Jenner, dann Maybelline: Frust über Redesign von Snapchat

Das Redesign von Snapchat zieht Ärger nach sich. Nachdem sich am Donnerstag Kylie Jenner über den neuen Look der Messenger-App beklagt hatte und Snap an der Börse rund 1,7 Milliarden Dollar verlor, machte auch eine einflussreiche Marke ihrem Ärger Luft: Maybelline New York verkündete via Twitter einen massiven Reichweitenverlust und fragte seine Nutzer, ob man überhaupt noch bei Snapchat bleiben soll.

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Es ist keine einfache Woche für Snap-CEO Evan Spiegel. Ausgerechnet beim von ihm so verhassten Kurznachrichtendienst Twitter sorgte Top-Influencerin Kylie Jenner, Schwester von Kim Kardashian, für einen Börsenverlust von 1,7 Milliarden Dollar. „Öffnet Ihr Snapchat auch nicht mehr – oder geht es nur mir so? Oh, das ist so traurig“, waren die Worte, die es dazu gebraucht hat. Jenner hatte sich über das Snapchat-Update ausgelassen, in dem Snap ein Redesign vorgenommen hatte. Zuvor hatten bereits Hunderttausende Nutzer eine Petition aufgesetzt, wovon Anleger aber unbeeindruckt blieben.

Die Lage für Snapchat könnte sich noch verschärfen. Denn neben der Top-Influencerin schieben auch weitere, reichweitenstarke Akteure Frust. Wenige Stunden nach Jenner setzte die Kosmetik-Marke Maybelline New York einen Tweet ab. Das Unternehmen gab darin bekannt, zuletzt “dramatisch” an Reichweite verloren zu haben. “Wir wollen weiterhin mich euch in Kontakt bleiben”, twitterte Maybelline. “Wir sind nicht sicher, ob das noch die richtige Plattform dafür ist. Leider.” An die Message angehängt war eine Umfrage. Die Nutzer sollten darüber abstimmen, ob Maybelline weiterhin snappen soll. Mittlerweile ist der Tweet wieder gelöscht. Bis dahin hatten aber mehr als 6.000 der 665.000 Follower über die Snapchat-Aktivitäten abgestimmt. Das Ergebnis hielten andere Nutzer in Screenshots fest:

81 Prozent empfahlen der Kosmetik-Marke, die im Mai 2015 zu snappen angefangen hat, die Seiten zu wechseln und bei Instagram weiterzumachen. MEEDIA hat L’Oreal, den Konzern hinter Maybelline, angefragt, aus zeittechnischen Gründen bislang aber keine Antwort erhalten. Ähnlich ging es AdAge, denen weder Maybelline noch Snapchat geantwortet haben.

In der vergangenen Woche hatte MEEDIA über die Auswirkungen der Änderungen, vorwiegend für Publisher, berichtet. Bei den Medienpartnern, die am Programm Snapchat Discover teilnehmen, kam das Update zunächst gut an, die Reichweiten schienen vorerst zu steigen. AdWeek hatte berichtet, dass Brands wie Nascar erstaunliche 80 Prozent an Reichweite zugelegt hatten.

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