Partner von:
Anzeige

Pilot-Show im ZDF: Satiriker Shahak Shapira bekommt eigene TV-Sendung

Für das ZDF zeichnet Shahak Shapira eine Pilot-Show auf
Für das ZDF zeichnet Shahak Shapira eine Pilot-Show auf

Das ZDF testet eine neue Unterhaltungsshow mit Shahak Shapira und zeichnet am 7. März 2018 eine erste Pilotfolge auf. Dies gab der Satiriker und Künstler selbst auf seiner Facebookseite bekannt. Im Ticketshop des Senders wird das Format lediglich als "Shahak Shapira seine witzige Fernsehshow" angekündigt; konkretere Infos sind bislang noch nicht bekannt.

Anzeige

“Liebe Leute, am 7.3 drehen wir in Berlin eine Pilotfolge für meine sehr geheime Fernsehshow beim alternativen Nischensender ZDF”, schreibt Shahak Shapria in seinem Facebookposting. Und weiter: “Wir haben veraltete Memes, harte Raps und Gäste, die euch sexuell verunsichern werden.”

Mehr Infos zum Aufbau und Inhalt der neuen Unterhaltungsshow will er jedoch noch nicht verraten. Und auch das ZDF hat bislang noch keine offiziellen Infos bekannt gegeben. Die Zuschauertickets für den Piloten sind laut ZDF-Ticketservice bereits ausverkauft.

Anzeige

Shahak Shapira wurde in Israel geboren und lebt mittlerweile in Berlin. Vor acht Jahren besuchte er die Miami Ad School und war unter anderem als Copywriter in der Werbeagentur Jung von Matt in Hamburg tätig. Große Bekanntheit erlangte er Anfang 2017 mit seinem Projekt „Yolocaust“ (eine Wortneuschöpfung aus Yolo – für You Only Live Once – und Holocaust). Auf einer Website hatte Shapira zahlreiche Fotos aus sozialen Netzwerken gesammelt, auf denen Touristen fröhlich am Holocaust-Mahnmal in Berlin posieren – wer den Mauszeiger aber über ein Bild bewegt, sieht die Protagonisten plötzlich vor einen Bildhintergrund aus den nationalsozialistischen Vernichtungslagern montiert.

Im selben Jahr sprayte er Hassbotschaften auf den Fußweg vor dem Twitter-Büro in Hamburg. Darunter Aussagen wie “Lass mal wieder zusammen Juden vergasen” oder “Retweet if you hate muslims”. Dabei handelt es sich um Original-Tweets, die das soziale Netzwerk trotz Meldung von Shapira selbst bislang nicht gelöscht hat.

Keine Neuigkeiten aus der Medien-Branche mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos die MEEDIA-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige
Werben auf MEEDIA
 
Meedia

Meedia