Kenntnisfreie "Fakten-Checker" bei „Hart aber fair“: Plasberg und Bild strapazieren das "gesunde Volksempfinden"

„Justiz – überlastet, überfordert, zu lasch?“ Unter diesem provokanten Motto stand diese Woche die ARD-Sendung „Hart aber fair“. Moderator Frank Plasberg und Bild-Chefredakteur Julian Reichelt strapazierten dabei das berüchtigte „gesunde Volksempfinden“ und monierten eine „Verständnisideologie“ bei Richtern. Der viel kritisierte Talk geriet zum öffentlich-rechtlichen Justizversagen: „Fünf Viertelstunden kenntnisfreier Panikmache und rechtspolitischer Scharfmacherei auf sehr niedrigem Niveau“, wie der frühere Bundesrichter Thomas Fischer in einem Gastbeitrag für MEEDIA befindet.