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Cover-Check: Focus punktet mit “Entzündungen”, Spiegel und stern landen mit “Links unten” und Kohl-Witwe unter dem Soll

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Eine Woche nach der Jubiläums-Aktion, bei der der Focus nur einen Euro gekostet hat, ist offenbar noch ein positiver Werbeeffekt beim Burda-Magazin zu spüren: Für Heft 4/2018 waren zwar wieder 4,20 Euro fällig, dennoch verkaufte es sich im Einzelhandel mit dem Thema "Entzündungen: Die stille Gefahr" 86.913 mal und damit deutlich überdurchschnittlich. Unter dem Normalniveau blieben Der Spiegel und der stern.

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Der Spiegel steigerte sich im Vergleich zur Vorwoche zwar um etwa 1.500 Einzelverkäufe, doch die erreichten 172.768 sind dennoch ein klar unterdurchschnittlicher Wert. In den jüngsten 12 Monaten fanden sich pro Ausgabe 200.600 Käufer in Supermärkten, Kiosken, Tankstellen, etc., in den jüngsten drei Monaten 183.200. Das Titelthema “Links unten – Warum sich SPD, Grüne und Linke neu erfinden müssen” hat also nicht allzu viele potenzielle Spiegel-Käufer interessiert. Der Gesamtverkauf inklusive Abos, Lesezirkeln, Bordexemplaren und sonstigen Verkäufen lag bei 711.701 Exemplaren, darunter 66.071 ePaper.

Auf den schwächsten Einzelverkauf seit fünf Wochen rutschte der stern: 147.667 Einzelverkäufe sind zudem weniger als in den jüngsten 12 Monaten (166.900) und in den jüngsten drei Monaten (150.100). Das Exklusiv-Interview mit Helmut Kohls Witwe Maike Kohl-Richter unter der Headline “Der Kampf der Witwe” war im Einzelhandel also ebenfalls kein wirklicher Hit. In den jüngsten 12 Monaten lag der Einzelverkauf des stern bei 166.900 Exemplaren, in den jüngsten drei Monaten bei 150.100. Auch hier der Blick auf den Gesamtverkauf: Der lag bei 540.474, inklusive 22.221 ePaper.

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Zum dritten Mal bei den jüngsten vier Heften schaffte der Focus unterdessen den deutlichen Sprung über sein Kiosk-Normalniveau: 86.913 Einzelverkäufe gab es für Heft 4/2018 mit dem Titel “Entzündungen: Die stille Gefahr”. Natürlich wird die Werbe-Aktion aus der Vorwoche mit dem 1-Euro-Heft noch eine Rolle bei diesem Erfolg gespielt haben, doch auch das Titelthema kam bei den Focus-Käufern sicher gut an. Gesundheits-Cover funktionieren immer noch überdurchschnittlich häufig gut beim Focus. Insgesamt wechselte das Heft 451.726 mal den Besitzer, 34.786 mal davon als ePaper.

Mit unserem Cover-Check-Tool können Sie jederzeit sehr flexibel die vergangenen und aktuellen Einzelverkäufe von Spiegel, stern und Focus analysieren.

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Alle Kommentare

  1. In diesem „Spiegel” gab’s einen ungewöhnlich langen Nachruf auf den eher Insidern geläufigen Fernsehkollegen Thomas Leif. Lang deswegen, weil sein Verfasser „nm” als Volontär Kontakt zu Leif hatte. „nm” ergriff die Gelegenheit und schwadronierte in ungeniert persönlicher Perspektive, wie es im Heft so üblich ist: ich ich ich (& Thomas Leif).

    Zwei, drei Wochen später starb dann Ingvar Kamprad. Ihm wurde, konsequenterweise, nur ein halb so langer Nachruf zuteil. Denn wer war schon Kamprad, gemessen an Leif. Für Billy oder Köttbullar hat ein Geck wie Nils Minckmar nur ein müdes Runzeln übrig. Kamprad — ein Fall für nachrangige Redakteure.

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