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“Germany’s next Topmodel” startet etwas schwächer als in den Vorjahren, ARD siegt mit bislang stärkstem “Zürich-Krimi”

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Die 2018er-Jury von "Germany's next Topmodel": Thomas Hayo, Heidi Klum und Michael Michalsky (v.l.n.r.)

Gute, aber nicht sensationelle Staffel-Premiere für "Germany's next Topmodel": Mit 1,52 Mio. 14- bis 49-Jährigen erzielte die erste Ausgabe einen Marktanteil von 16,7% - etwas weniger als 2016 (17,2%) und 2017 (17,7%). Zudem verlor die Show gegen die RTL-Serien "Der Lehrer" und "Magda macht das schon!". Insgesamt gewann "Der Zürich-Krimi" des Ersten den Tag - mit seinen bislang besten Zahlen.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Donnerstag wissen müssen:

1. “Germany’s next Topmodel” startet gut, aber schwächer als in den Vorjahren

1,52 Mio. 14- bis 49-Jährige sahen also den Staffel-Auftakt von “Germany’s next Topmodel”, der Marktanteil lag bei 16,7%. Der Marktanteil lag damit leicht unter den Vorjahren, die Zuschauerzahl etwas deutlicher. So sahen 2017 noch 1,90 Mio. junge Menschen die erste Folge, 2016 waren es 1,87 Mio. Tatsächlich sind die 1,52 Mio. der bislang schwächste Staffelstart, was aber auch am Weiberfastnachts-Abend liegt, an dem viele junge Menschen ganz einfach nicht vor dem Fernseher saßen, sondern in der Kneipe. Wie sich “Germany’s next Topmodel” im Vergleich zu den Vorjahren entwickelt, wird sich also erst in den kommenden Wochen zeigen.

2. “Der Lehrer” und “Magda macht das schon!” überzeugen mit stabilen Quoten, “Beste Schwestern” bricht ein

An die Spitze der Tages-Charts schafften es ProSiebens “Topmodels” am Donnerstag nicht. Dort findet sich stattdessen ein RTL-Trio aus “Der Lehrer”, “GZSZ” und “Magda macht das schon!”. Insbesondere die Zahlen der beiden Prime-Time-Serien sind sehr gute Nachrichten für den Sender: Mit 1,88 Mio. 14- bis 49-Jährigen (17,8%) für “Der Lehrer” und 1,64 Mio. (15,8%) für “Magda macht das schon!” litt das Duo fast gar nicht unter den “Topmodels” oder Weiberfastnacht. Anders sah es um 21.45 Uhr für “Beste Schwestern” aus. Die Serie, die vor einer Woche im Vorprogramm von “Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!” mit 1,82 Mio. jungen Zuschauern noch auf 20,0% gesprungen war, krachte diesmal mit nur noch 1,30 Mio. 14- bis 49-Jährigen auf 13,6%. Damit wird die Serie noch nicht zum Flop, doch ein grandioser Erfolg ist sie vorerst nicht mehr.

3. kabel eins punktet mit “16 Blocks”, Sat.1 mit “Criminal Minds” nur eine Stunde lang erfolgreich

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Die anderen vier großen oder halbwegs großen Privatsender blieben am Abend alle in etwa auf ihrem Normalniveau. So kam Vox mit “After Earth” auf 730.000 14- bis 49-Jährige und 7,2%, RTL II mit “Extrem sauber” und dem “Frauentausch” auf 580.000 (5,5%), sowie 480.000 (5,6%). Über dem Soll landete kabel eins mit “16 Blocks”: 630.000 junge Zuschauer entsprachen ordentlichen 6,2%. Sat.1 kann nur mit der ersten Prime-Time-Stunde zufrieden sein: Eine neue “Criminal Minds”-Folge bewegte um 20.15 Uhr 940.000 junge Menschen zum Einschalten – 8,9%. Die Wiederholungen älterer Folgen rutschten danach auf unschöne 7,4% und 6,3%.

4. “Der Zürich-Krimi” siegt mit Rekordzahlen, “Kölle Alaaf” klar unter Vorjahr

Insgesamt hieß die Nummer 1 des deutschen Fernsehens am Donnerstag “Der Zürich-Krimi”: 5,89 Mio. sahen diesmal zu, der Marktanteil lag bei starken 18,1%. Für die Reihe, die im April 2016 an den Start gegangen ist und von der vorher zwei Ausgaben liefen, sind das die bislang besten Zahlen. Das ZDF hingegen verlor mit “Kölle Alaaf” spürbar Zuschauer. Die 2016 ins Fernsehen genommene “Mädchensitzung” lief mit 4,12 Mio. Sehern und 13,5% klar schlechter als in den beiden Vorjahren. 2017 sahen noch 4,81 Mio. (15,5%) zu.

5. 3sat erreicht mit dem Wiener Opernball fast die Mio.-Marke

Zu den Gewinnern des Abends gehörte auch 3sat: Die Übertragung des Wiener Opernballs bescherte dem Sender ab 21.40 Uhr 920.000 Zuschauer und 3,4%. Vorher erreichte der Sender ab 20.15 Uhr mit diversen Vorberichten ebenfalls schon 850.000 bis 960.000 Leute und Marktanteile von 2,6% bis 2,9%. Das BR Fernsehen, das den Opernball ebenfalls ab 21.40 Uhr übertrug, lockte bis 22.55 Uhr 850.000 Leute (3,2%) an. Über die Mio.-Marke schaffte es in der Prime Time das WDR Fernsehen mit seinem Kölner Karnevals-“Tatort: Tanzmariechen”: 1,21 Mio. (3,7%) sahen ab 20.15 Uhr zu.

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