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Kursexplosion nach Quartalsbilanz: Snap setzt weit mehr um als erwartet – und die Aktie schießt um 25 Prozent nach oben

Große Gegenwehr für CEO Evan Spiegel: Den Usern gefällt das neue Update überhaupt nicht
Große Gegenwehr für CEO Evan Spiegel: Den Usern gefällt das neue Update überhaupt nicht

Großer Befreiungsschlag nach Handelsschluss: Der an der Wall Street schwer gebeutelte Messenger-App-Anbieter konnte nach drei gescheiterten Versuchen endlich mit Vorlage seiner Geschäftsbilanz überzeugen. Das knapp sieben Jahre alte Internetunternehmen übertraf die Markterwartungen in jeder Form: Der Umsatz- und Nutzerzuwachs fiel stärker aus als erwartet, die Verluste waren kleiner als prognostiziert. Die Folge: Nach fast einem Jahr im Rückwärtsgang explodierte die Snap-Aktie mit einem Plus von 25 Prozent nach Handelsschluss förmlich.

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Snap und die Börse – das schien fast ein Jahr ein einziges Missverständnis zu sein. Anfang März vergangenen Jahres debütierte die Snapchat-Mutter mit hochfliegenden Erwartungen an der Börse – und hat ihre Anleger mit immer neuen Kursstürzen seitdem schwer enttäuscht.

Bis heute: Bei Vorlage der neusten Quartalsbilanz für das abgelaufene Dezember-Quartal konnte CEO Evan Spiegel die Analystenerwartungen endlich einmal deutlich übertreffen. Und zwar nach jeder Lesart: Statt wie von der Wall Street prognostiziert 252,9 Millionen Dollar erlöste Snap zwischen Anfang Oktober und Ende Dezember tatsächlich 285,7 Millionen  Dollar, was einem ansehnlichen Erlöszuwachs von 72 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal entsprach.

Quartalszahlen übertreffen Wall Street-Erwartungen deutlich

Gleichfalls explodierten die Verluste massiv von 169 auf 349 Millionen Dollar. Die Ebitda-Verluste (vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) stiegen allerdings nur um 7 Millionen Dollar von 152 auf 159 Millionen Dollar an. Der Verlust je Aktie lag mit 0,13 Dollar je Anteilsschein über den Erwartungen, die bei einem Minus von 0,16 Dollar gelegen hatten.

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Auch der Nutzerzuwachs fiel besser aus als erwartet: Im vierten Quartal konnte Snapchat immerhin 9 Millionen neue täglich aktive Nutzer hinzugewinnen; die Wall Street hatte dagegen mit 6,3 Millionen gerechnet. Snapchat bringt es damit nunmehr auf 187 Millionen täglich aktive Nutzer, liegt damit allerdings hinter dem großen Rivalen Instagram, das es  bei seinem Stories-Format längst auf 300 Millionen täglich aktive Nutzer bringt, weit angeschlagen zurück.

Anleger reagierten angesichts der zahlreichen positiven Überraschungen in der Quartalsbilanz nachbörslich mit einem wahren Freudensprung: Die Snap-Aktie schnellte um mehr als 25 Prozent auf 17,50 Dollar empor – und notiert damit nach einem Dreivierteljahr wieder auf dem Ausgabekurs vom vergangenen März.

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