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Der große Krypto-Crash: Bitcoin fällt unter 7.000 Dollar 


ulifunke.com / bitcoin.de

Wie gewonnen, so zerronnen: Der Bitcoin durchbricht die Tausend-Dollar-Marken im Tagestakt – diesmal jedoch nach unten. Noch zum Jahreswechsel schien der Mond bei Notierungen von 20.000 Dollar die Grenze zu sein, inzwischen jedoch sind Bitcoin-Besitzern keine 7.000 Dollar mehr je digitaler Münze geblieben. Alle Kryptowährungen befinden sich im freien Fall. Die Nachricht, dass US-Großbanken den Kauf von Bitcoin & Co. per Kreditkarte unterbinden, befeuerte den Ausverkauf abermals. 

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Die größte Spekulationsblase aller Zeiten ist spektakulär geplatzt. Für rund ein Quartal sah es so aus, als ob die Kryptowährungen „zum Mond fliegen“ könnten, wie Besitzer von Bitcoin & Co. den parabolischen Höhenflug des Digitalgeldes so gerne beschreiben („To the Moon!“).

Nun jedoch hat die Erdanziehungskraft die Bitcoiner wieder auf den Boden der (Börsen-)Realität geholt: Was hoch fliegt, kann eben auch tief fallen – daran hat sich nach Hunderten von Jahren der Spekulation nichts geändert. Auch nicht bei Kryptowährungen, die im vergangenen Jahr teilweise massiver zugelegt haben als viele Aktien in ihrem  gesamten Lebenszyklus.

Bitcoin stürzt in sechs Wochen von 20.000 auf unter 7.000 Dollar

Nun jedoch scheint der Traum fürs Erste ausgeträumt: Seit den Allzeithochs bei 20.000 Dollar, die erst im vergangenen Dezember aufgestellt wurden, ist der Bitcoin brutal abgestürzt. Bereits Anfang  Januar zeichnete sich eine Trendumkehr ab, danach beschleunigte sich der Ausverkauf immer weiter.

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In der vergangenen Woche durchbrach der Bitcoin erstmals seit November wieder die Marke von 10.000 Dollar – diesmal nach unten. Seitdem gibt es kein Halten mehr an den Kryptobörsen: Bitcoin-Besitzer versuchen ihre Gewinne zu realisieren, sofern sie denn noch welche haben.

US-Großbanken verbannen Kreditkarten als Zahlungsmittel für Bitcoin & Co

Alleine am heutigen Handelstag brach der Bitcoin um 15 Prozent ein und musste dabei sogar die 7.000-Dollarmarke verloren geben. Der Auslöser für den erneuten Kurssturz war eine konzertierte Aktion von US-Großbanken: Die Wall Street-Institutionen JPMorgan Chase, Bank of America und Citigroup hatten am Freitag und Samstag kurzfristig die Verwendung von Kreditkarten zum Kauf von Bitcoin und anderen Kryptowährungen verboten.

Kunden der drei im Dow Jones gelisteten US-Banken fehlt damit plötzlich ein bequemes Vehikel zur Finanzierung ihrer Käufe von  Kryptowährungen. Während Kreditkarten – gegen Gebühr – sofortige Liquidität beim Bitcoin-Kauf versprechen, dauert die Überweisung von einem traditionellen Bankkonto an eine Handelsplattform für  Kryptowährungen manchmal Tage.

An welcher Stelle der große Krypto-Crash enden könnte, geht unter Anlegern und Marktexperten als hoch umstritten. Früh investierte Bitcoin-Besitzer haben immer noch viel zu verlieren: Vor einem Jahr notierte die kontrovers diskutierte Digitalwährung noch bei 1000 Dollar…

 

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