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“Ich bin ein Star” endet mit Staffel-Hoch, die Staffel war aber die schwächste seit vielen Jahren

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"Ich bin ein Star - Holt mich hier raus" 2018: Dschungelkönigin Jenny Frankhauser

Das Finale von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" war nach Zuschauerzahlen und Marktanteilen die erfolgreichste Ausgabe der 2018er-Staffel: 6,72 Mio. sahen insgesamt zu, darunter 3,68 Mio. 14- bis 49-Jährige. Die Marktanteile lagen bei 29,6% und 44,2%. Um 20.15 Uhr gewann insgesamt der ZDF-Krimi "Stralsund", in der jungen Zielgruppe lag "DSDS" vorn.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Samstag wissen müssen:

1. “Ich bin ein Star – Holt mich hier raus” endet versöhnlich, das Finale ändert aber nichts daran, dass die Staffel die schwächste seit vielen Jahren war

6,72 Mio. Menschen sahen am Samstagabend ab 22.15 Uhr also das 2018er-Finale von “Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!” bei RTL, der Marktanteil lag bei 29,6%. Nur die 20-Uhr-“Tagesschau” erreichte mit 6,88 Mio. (23,1%) ein noch größeres Publikum. Bei den 14- bis 49-Jährigen gewann der RTL-Dschungel mit 3,68 Mio. und 44,2% den Samstag souverän. Beide Zuschauerzahlen und beide Marktanteile waren damit die besten der 2018er-Staffel, eine Leistung, die allerdings auch Tradition hat und oft vorkam. Zudem kann der Aufschwung am Ende nichts daran ändern, dass die 2018er-Staffel die schwächste seit Jahren war: Die Zuschauerzahl von durchschnittlich 5,54 Mio. war die geringste seit dem 2008er-Durchgang, der Marktanteil von 24,3% der schwächste seit 2009. Bei den 14- bis 49-Jährigen sahen überhaupt noch nie so wenige “Ich bin ein Star” wie 2018 – 3,00 Mio. Das liegt allerdings auch an der schrumpfenden Menge an Menschen im entsprechenden Alter und an der Tatsache, dass die 14- bis 49-Jährigen generell weniger lineares Fernsehen konsumieren wie in der Vergangenheit. Denn: Die Marktanteile waren 2004, 2008, 2009 und 2012 schon schwächer als diesmal (37,8%).

2. “DSDS” siegt auf dem Niveau der Vorwochen, ProSieben und Sat.1 mit halbwegs soliden Zahlen unter der 10%-Marke

Auch um 20.15 Uhr war RTL die klare Nummer 1 bei den 14- bis 49-Jährigen: 2,27 Mio. junge Menschen entschieden sich für “Deutschland sucht den Superstar”, der Marktanteil lag bei 23,2% – Zahlen, die in etwa auf dem Niveau der Vorwochen liegen. Sat.1 und ProSieben blieben hingegen erneut unter der 10%-Marke: Bei Sat.1 sahen 880.000 14- bis 49-Jährige “Independence Day”, bei ProSieben kam “Blind Side – Die große Chance” auf 840.000 junge Zuschauer. Der Sat.1-Film landete mit 9,2% leicht über dem Sender-Normalniveau, der ProSieben-Film mit 8,6% leicht unter dem Sender-Normalniveau. Im Übrigen erreichte Sat.1 in den gesamten 24 Stunden des Samstags mit keiner Sendung 10%, ProSieben immerhin zwischen 8 Uhr morgens und 12.25 Uhr mittags mit diversen Wiederholungen verschiedener Comedyserien.

3. ZDF-Krimi “Stralsund” gewinnt die 20.15-Uhr-Wertung ohne neuen Rekord, “Gestüt Hochstetten” verliert erneut Zuschauer und Marktanteile

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Den Tagessieg holte sich wie oben erwähnt im Gesamtpublikum die 20-Uhr-“Tagesschau” des Ersten: 6,88 Mio. sahen sie – 23,1%. Hinter den Nachrichten und dem RTL-Dschungel folgt in den Samstags-Charts die erfolgreichste 20.15-Uhr-Sendung: der ZDF-Krimi “Stralsund”. 6,61 Mio. sahen den neuesten Fall, der Marktanteil lag bei glänzenden 20,5%. Einen neuen Rekord stellte die Krimireihe damit aber nicht auf: Der stammt weiter aus dem November 2017, als sogar 7,17 Mio. (23,1%) zusahen. Die ARD-Reihe “Gestüt Hochstetten” verlor unterdessen erneut Zuschauer und Marktanteile: Nach 4,71 Mio. und 3,91 Mio. sahen Folge 3 nur noch 3,64 Mio. Menschen, der Marktanteil schrumpfte von 15,1% über 12,5% auf nun 11,3% und damit ins ARD-Mittelmaß.

4. Vox, RTL II und kabel eins alle unter 5%

Die Sender der zweiten Privat-TV-Liga hatten am Samstagabend allesamt nichts zu melden. So blieb Vox mit dem Film “Die Trauzeugen AG” und 460.000 14- bis 49-Jährigen bei 4,7% hängen. RTL II erreichte mit “Game of Thrones” um 20.15 Uhr nur 310.000 und 3,2%, um 21.15 Uhr 350.000 und 3,4% und um 22.25 Uhr 340.000 und 3,8%. Bei kabel eins kam “Hawaii Five-O” um 20.15 Uhr und 21.15 Uhr nicht über 370.000 und 3,9%, sowie 340.000 und 3,3% hinaus, “Scorpion” erzielte um 22.15 Uhr mit 330.000 14- bis 49-Jährigen 3,5%.

5. “Fastnacht in Franken” holt auch mit der Wiederholung Top-Quoten, Sport kann mit Boxabend nicht überzeugen

Abseits der großen Sender hieß die Nummer 1 des deutschen Fernsehens wie am Freitag “Fastnacht in Franken”. Zwar sahen nicht wie am Vortag mehr als 4 Mio. zu, doch immerhin erreichte die Wiederholung ab 20.15 Uhr 1,50 Mio. Zuschauer und einen Marktanteil von 5,2% – ein erneut grandioses Ergebnis für den Bayerischen Rundfunk. Nur das ZDF, RTL, Das Erste und Sat.1 erreichten in der Prime Time ein größeres Publikum als das BR Fernsehen. Über die Mio.-Marke sprang um 20.15 Uhr auch noch die Sendung “Schlager und Schnee” mit 1,05 Mio. und 3,4% im mdr Fernsehen, sowie 1,01 Mio. und 3,3% im NDR Fernsehen. Im WDR Fernsehen sahen 1,02 Mio. (3,2%) “Jet zo lache – Solo Extra XL” und ab 21.45 Uhr 1,09 Mio. (3,6%) “Jet zo lache – Das Beste aus dem Kölner Karneval”. Nicht überzeugend lief hingegen der große Boxabend bei Sport1: Nur 190.000 Fans waren zwischen 20 Uhr und Mitternacht im Durchschnitt dabei – ein blasser Marktanteil von 0,7%.

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Alle Kommentare

  1. Das schwächste Dschungelcamp seit 2008?

    Na, dann war die Bemerkung von Sonja Zietlow gestern Abend vielleicht doch nicht so ganz nebenbei:

    “Wer weiss, ob wir nächstes Jahr wieder hier sind.”

    Dabei blieb zwar offen, ob gleich die ganze Sendung oder nur die Moderatoren gemeint waren, aber die Reaktion von Daniel war ja die reine Fassungslosigkeit, wie sie sowas live zu immerhin 6,5 Millionen sagen kann.

    Auch ihr schwacher und ziemlich halbherziger Relativierungsversuch: “Na man weiss ja nie!” änderte da nichts mehr dran.

    Es hatte jeder gesehen und gehört: Denen geht die Muffe.

    Das “jüngste Dschungelcamp aller Zeiten” nützt halt am Ende auch nichts, wenn die Quoten mit den Jahren immer älter aussehen.

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